Comeback im Mai: Tom Lüthi blickt nach vorn

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Mittwoch, 20 Februar 2013

Tom Lüthi vom Team Interwetten Paddock blickt nach vorn und denkt bereits an sein Grand-Prix-Comeback. Der 26-jährige Schweizer, der sich bei einem Sturz während des Valencia-Tests am vergangenen Donnerstag mehrere Brüche in seinem rechten Ellbogen, Oberarm und Schulter zuzog, wird nach einer erfolgreichen Operation bald mit dem Rehabilitationsprogramm beginnen. Wenn alles nach Plan verläuft, könnte er beim ersten Europa-Grand-Prix in Jerez am 5. Mai wieder zurück sein.

Dr. med. Marc Mettler, Chefarzt im Krankenhaus von Münsingen/Schweiz, und sein Team hatten die Brüche am frühen Samstagmorgen in einem fünfstündigen Eingriff mit Schrauben und Platten stabilisiert und waren mit dem Ergebnis zufrieden. Lüthi wird, laut Dr. Mettlers Prognose, seinen rechten Arm wieder vollständig bewegen können, aber die Heilung wird acht bis 12 Wochen in Anspruch nehmen, was bedeutet, dass Lüthi den Saison-Auftakt in Katar am 7. April sowie den zweiten Grand Prix in Austin/Texas am 21. April verpassen wird, bevor er höchstwahrscheinlich im Mai 2013 zurückkehren wird.

Die lange Heilungsphase ergibt sich aufgrund der Komplexität seiner Frakturen im Oberarm und vor allem in der Ellenbogen-Region. Sobald die starken Schwellungen nachlassen, wird Lüthi beginnen, die Gelenke im Ellenbogen und der Schulter zu mobilisieren, zunächst mit passiven, später mit aktiven Bewegungsübungen. Erst wenn er intensiver mit dem Training für sein Comeback beginnen kann, werden verlässliche Vorhersagen über ein Rückkehr-Datum möglich sein. Damit Lüthi sich so schnell wie möglich erholt, empfiehlt der Arzt absolute Ruhe, woraufhin das Team alle Verpflichtungen der nächsten Tage und Wochen absagte.

„Natürlich ist diese Verletzung eine große Enttäuschung für mich”, sagte Lüthi. „Aber bei meinem Arzt des Vertrauens, Dr. Marc Mettler, bin ich in den besten Händen, und ich bin optimistisch, sehr bald mit dem Reha-Programm und der Vorbereitung für mein Comeback beginnen zu können. Es war sehr schön, so viel Mitgefühl zu spüren, das motiviert mich, noch härter für eine baldige Genesung zu kämpfen!”

„Toms Genesung hat oberste Priorität und seine Abwesenheit vom Rennsport hat eine untergeordnete Bedeutung für uns”, sagte Teambesitzer Daniel M. Epp. „Aber wir müssen uns auf die Tatsache einstellen, dass er die Saisoneröffnungs-Rennen verpassen wird, weshalb wir für den letzten offiziellen IRTA-Test in Jerez und für die ersten beiden Grand-Prix-Läufe in Katar und Austin einen Ersatzfahrer suchen. Ein geeigneter Fahrer wird es uns ermöglichen, mit unserem Testprogramm weiterzumachen und wird es uns außerdem erlauben, einen reibungslosen Arbeitsablauf in der Box zu trainieren, so dass die Techniker auch vollkommen fit sein werden, wenn Tom zurückkehrt!”

Pressemitteilung mit freundlicher Genehmigung von Interwetten Paddock.

 

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