Dramatischer vierter Platz für Rossi

Dramatic fourth for Rossi after tough Grand Prix
Sonntag, 18 August 2013

Valentino Rossi zeigte am Sonntag im Red Bull Indianapolis Grand Prix vom neunten Startplatz eine starke Aufholjagd, um am Ende des Rennens als Vierter ins Ziel zu fahren.

Auf einer Strecke, die er nicht als seine Lieblings-Strecke bezeichnen würde, schien sich Rossi bereits in den freien Trainings nicht richtig wohl zu fühlen und war verständlicherweise über den neunten Startplatz frustriert.

In der Tat war dies sein schlechtestes Qualifying-Ergebnis mit Yamaha, seit er sich in Valencia 2008 auf den zehnten Startplatz qualifizierte. Und ein durchschnittlicher Start in das Rennen bedeutete, dass es viel Arbeit für den 'Doktor' zu tun gab.

Allerdings begeistert der neunfache Weltmeister das Publikum im Laufe des 27-Runden-Rennens mit Überholmanövern vorbei an Nicky Hayden, Bradley Smith, Stefan Bradl sowie Àlvaro Bautista.

Der Italiener hob sich das Beste für den Schluss auf und ging in der letzten Runde mit einem gewagten, aber fairen Zug an Cal Crutchlow vorbei, um dem Briten den vierten Platz im Rennen wegzuschnappen und gleichzeitig seinen vierten Rang in der Gesamtwertung zu festigen.

„Das Ende des Rennens war gar nicht so schlecht,” erinnert sich Rossi. „Vor allem im Vergleich zu gestern und vor allem die zweite Hälfte. Ich konnte das Bike gut kotrollieren und es genießen. Ich bin in der zweiten Hälfte sehr gute Rundenzeiten gefahren und hatte tolle Kämpfe mit Bradl und Bautista, vor allem aber mit Cal in der letzten Runde, das hat sehr viel Spaß gemacht.”

„Der vierte Platz hier ist gut, wenn man bedenkt, dass diese Strecke eine der schlechtesten für mich ist und wenn man bedenkt, dass ich vom neunten Platz gestartet bin, macht mich das ziemlich glücklich” fügte er hinzu. „Wir haben noch Arbeit vor uns und müssen verstehen, warum ich in den ersten Runden das Bike nicht richtig fahren kann und den Extra-Grip des Reifens nicht nutzen kann. Im zweiten Teil, wenn der Reifen rutscht, kann ich schneller in die Kurven gehen. Dann bin ich allgemein schneller und kann gute Rundenzeiten machen. Das müssen wir verbessern, denn die ersten drei Fahrer sind sehr stark.”

Rossi und seine Crew reisen nun direkt nach Brünn für das zweite von drei aufeinander folgenden Rennen.

 

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