Gemischte Gefühle für Dovizioso und Hayden

Dienstag, 16 Juli 2013

Die Ducati Team-Fahrer Andrea Dovizioso und Nicky Hayden hatten sich in Deutschland weiter oben für die Startaufstellung qualifiziert, als sie zuvor erwartet hatten. Aber die Gefühle waren unterschiedlich, als das 30-Runden-Rennen am Sonntagnachmittag seinen Höhepunkt erreicht hatte.

Dovizioso machte im Rennen vom neunten auf den siebten Platz zwei Positionen gut, während Hayden weniger erfreut war, nachdem er vom sechsten Startplatz auf den neunten Platz rutschte.

„Aus persönlicher Sicht bin ich ziemlich zufrieden mit dem Tag,” begann der Italiener Dovizioso, der vor 12 Monaten mit Monster Yamaha Tech 3 auf dem Sachsenring aufs Podium gefahren war. „Das ganze Wochenende war es sehr schwierig, eine niedrige 1:23er-Runde zu fahren, darum bin ich zufrieden, dass ich es das gesamte Rennen über geschafft habe. Natürlich können wir mit diesem Ergebnis nicht zufrieden sein, da wir 30 Sekunden Rückstand hatten, aber es ist nur eine weitere Bestätigung für unsere aktuelle Situation. Wir konnten nichts anderes erwarten heute.”

Hayden stand auf dem Sachsenring zum letzten Mal auf dem Podium, als er im Jahr 2007 Dritter wurde. Obwohl sein Ergebnis dieses Jahr eine Position besser war als  2012, betrug diesmal der Rückstand zum Sieger 45 Sekunden, während es im vergangenen Jahr 29 Sekunden waren.

„Es war sicherlich nicht das Rennen, was wir uns erhofft hatten,” begann der Weltmeister von 2006. „Ich hatte ein gutes Warm-Up, bis ich zum Schluss gestürzt bin. Auch wenn es ein harmloser Sturz war, wurde der Rahmen beschädigt, so dass es das Beste war, für das Rennen zur anderen GP13 zu wechseln. Ich bin dieses Bike nicht viel gefahren und ich hatte nicht das gleiche Gefühl wie mit dem anderen, vor allem der Grip war anders. Am Anfang, jedes Mal wenn ich gepusht habe, wollte das Hinterrad an mir vorbei. Es war ein langes, einsames Rennen. Wir müssen verstehen, was passiert ist, weil wir das ganze Wochenende ein viel besseres Tempo hatten.”

Bernhard Gobmeier, General Manager von Ducati Corse, erkennt auch, dass das Team weiterhin einen mühsamen Weg vor sich hat, während sich die Hälfte der Saison nähert.

„Auch dies war nicht eines unserer besten Wochenenden,” begann der Deutsche. „Auf Nickys Seite sahen wir eine gute Pace in den Trainings und er war auch sonst sehr gut, bis zu seinem (Warm-Up-) Sturz. Wir hatten erwartet, dass er im Rennen ein ähnliches Tempo gehen könne, aber mit dem anderen Bike konnten wir nicht dasselbe Grip-Niveau finden. Wie bei Andrea, der leider am Freitagmorgen mit dem neu entwickelten Rahmen gestürzt war, und wir dort auch zur Standard-Version wechseln mussten. Dennoch hat er einen ausgezeichneten Job gemacht, um über die gesamte Renndistanz diese niedrigen 1:23er-Zeiten zu fahren.”

„Nochmal, wir haben eine große Aufgabe vor uns und wir arbeiten hart an neuen Lösungen, aber sie brauchen Zeit, um getestet und produziert zu werden, bevor sie auf die Rennstrecke gebracht werden können.”

Das Ducati Team kommt nun auf den Mazda Raceway in Laguna Seca, Kalifornien, wo Hayden das Rennen 2012 auf dem sechsten Platz beendete.

 

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