Espargaró rundet ein nahtloses Wochenende ab

Espargaro still striving to beat prototypes
Montag, 22 April 2013

Aleix Espargaró sicherte zum zweiten Mal in Folge den Spitzenplatz der CRT-Kategorie, indem er den Red Bull Grand Prix of the Americas am Sonntag auf Platz 11 beendete. Doch der Spanier musste immer noch hart pushen, um bei den Prototypen mitzumischen.

Drei Positionen und fast eine halbe Minute vor seinem Power Electronics Aspar-Teamkollegen Randy de Puniet, kam Espargaró auch vor Fahrern wie Bradley Smith und Ben Spies ins Ziel, die mit Werksmaterial ausgestattet sind. Dennoch hätte es ihm gefallen, wenn er auch noch Energie TI Pramac Racing-Pilot Andrea Iannone eingeholt hätte.

„Ich bin sehr glücklich, dass wir wieder eine komplettes Wochenende hatten,” sagte der Spanier. „Ich hatte einen guten Start und konnte Hayden, Iannone und Bautista beim Start überholen, aber sie sind wieder an mir vorbeigegangen. Obwohl ich mein Ziel nicht aus den Augen verlor, an der Spitze der CRTs zu sein, muss ich zugeben, dass ich versucht habe, sie zu verfolgen und mich hinten an sie ranzuhängen. Aber das war einfach nicht möglich.”

„Der anfängliche Schwung hatte mir geholfen, gegenüber Smith und Spies einen Vorteil zu gewinnen. Die Wahrheit ist, dass ich eine harte Zeit erlebte, um sie in Schach zu halten. Ich konnte sehen, wie sie sich schrittweise näherten, aber zum Glück konnte ich den Drei-Sekunden-Vorsprung vom ersten Teil des Rennens behaupten. Smith gönnte mir keine Sekunde Pause und auf einer Art bin ich ihm dankbar dafür, denn es zwang mich, mein Maximum herauszuholen und während des Rennens sehr fokussiert zu bleiben.”

De Puniet ist auch zufrieden mit seinem Rennen, aber weiß, dass am Sonntag in Texas mehr möglich gewesen wäre.

„Am Ende haben wir das Wochenende positiv beendet, aber uns passierte eine ähnliche Sache wie in Katar,” sagte der Franzose. „Wir hatten Probleme, die richtige Richtung zu finden. Ich hatte den Eindruck, dass wir immer eine Sitzung hinter Aleix waren. Unsere Probleme resultierten vor allem aus dem mangelnden Vertrauen ins Vorderrad. Für die Warm-Up-Session planten wir eine Änderung an der hinteren Aufhängung, aber die Strecke war zu kalt und wir konnten keine guten Schlüsse daraus gewinnen.”

„Obwohl während des Rennens die Temperatur stark angestiegen war, habe ich es vorgezogen, keine Risiken einzugehen. Ich bin gut gestartet und setzte mich hinter Smith, aber dann kam es fast zu einer Kollision mit einem anderen Fahrer und ich musste wirklich hart bremsen - so dass andere Fahrer an mir vorbeigehen konnten. Ich hing für fünf Runden in einer Gruppe fest und das hat mich Zeit gekostet. Ich konnte mich von ihnen absetzen und mein Tempo steigern, bevor ich zu Hernandez aufholte. Wir waren wieder die Zweitbesten bei den CRTs, das ist kein schlechtes Ergebnis, aber wir müssen weiter arbeiten, um wettbewerbsfähiger zu werden.”

Die MotoGP kehrt in vierzehn Tagen nach Jerez für den Gran Premio bwin de España zurück, wo Espargaró im Vorjahr 12ter wurde und de Puniet das Rennen nicht beenden konnte.

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