Finsterbusch und Alt machten das Beste aus dem Heimrennen



Dienstag, 16 Juli 2013

Es lief noch nicht alles rund im Rennen, aber Kiefer Racing machte beim eni Motorrad Grand Prix Deutschland das Beste aus einem, bis dahin, nicht so erfolgreichen Sachsenring-Wochenende. Toni Finsterbusch fuhr auf der 21. Position ein einsames Rennen ins Ziel und Florian Alt behauptete sich in seiner Gruppe, bis ihm ein kleiner Fehler passierte.

Toni Finsterbusch entschied sich vor seinem Heimrennen für einen weichen Reifen. Hier riskierte man zwar, dass dieser am Ende des Rennen nachließ, was auch passierte, aber die Positionen die er bis dahin gewonnen hatte konnte er auch mit dem nachlassenden Rennen noch gut verwalten.

„Mit der Platzierung kann ich nicht zufrieden sein,” sagte Finsterbusch nach dem Rennen. „Der Start war nicht so schlecht und dann versuchte ich in der Gruppe vor mir dabei zu sein, was aber nicht gelang. Ich bin eigentlich keine schlechten Rundenzeiten gefahren, von Anfang an rutschte mir mein Hinterrad immer wieder weg. Wir hatten mit Absicht die weichere Variante gewählt, um am Anfang Plätze zu gewinnen. Das hat auch geklappt. Am Ende rutschte ich dann nur noch, verlor dabei zwar keine Position, musste aber meine Platzierung verwalten, da die Konkurrenz von hinten aufschließen konnte.”

Florian Alt kämpfte in einer sehr spannenden Gruppe, wo er sich auch gut behaupten konnte, aber nach zwei Dritteln des Rennens machte er beim Anbremsen der ersten Kurve einen Fehler und musste den Ausweg in den Kies wählen. Damit vergab er natürlich einige Plätze.

„Am Anfang lief es eigentlich nicht so schlecht, obwohl ich es recht schwer hatte in meiner Gruppe mitzuhalten,” begann der Rookie zu erzählen. „Aber dann fand ich einen sehr guten Rhythmus und war mit ganz guten Zeiten locker in der Gruppe dabei. Dann hatte ich mir ausgerechnet, in der Gruppe zu bleiben und am Ende anzugreifen, denn ich konnte zwar schneller, aber um mich abzusetzen reichte es nicht. Dies ging bis Ende des zweiten Drittels auch gut, nur dann machte ich beim Anbremsen, zusammen mit drei anderen Fahrern, einen Fehler und musste in den Kies. Ich denke es ist ein Fortschritt zu sehen und in Indianapolis können wir wieder angreifen.”

 

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