Folger auf Rang 6 im Italien-GP und Zweitschnellster beim Test

Mittwoch, 5 Juni 2013

Nachdem sich Folger in Mugello am vergangenen Samstag seine erste Pole-Position 2013 sicherte, erzielte der Deutsche im Gran Premio d'Italia TIM am letzten Wochenende nach Frontend-Chattering den sechsten Platz. Im Moto3™-Test am Dienstag nach dem Rennen überzeugte der 19-Jährige mit der zweitschnellsten Zeit.

Der Deutsche hatte von der Pole einen sehr guten Start ins Moto3™-Rennen von Italien. Er bog als Erster in die erste Kurve und führte das Feld zwei Runden lang an, bevor Vinales an dem Kalex-KTM-Pilot vorbei ging.

„Nach einem richtig guten Start versuchte ich gleich ordentlich zu pushen, aber die Rundenzeiten waren langsamer als in den Trainingstagen zuvor. Als ich von Viñales eingeholt wurde, konnte ich mich noch in der Spitzengruppe halten, aber schon bald merkte ich, dass das Fahrverhalten des Motorrades vollkommen anders als gestern und heute Vormittag war.”

Bis etwa zur Halbzeit der Renndistanz war Folger in der Lage mit der Spitzengruppe mitzuhalten, ehe seine Reifen abrupt abbauten und Chattering-Problemen auftauchten. Trotzdem schaffte er es, auf Rang sechs ins Ziel zu kommen. 

Wir hatten nichts geändert, die Abstimmung war die gleiche, und die Witterungsbedingungen hatten sich nur geringfügig geändert. So gesehen kann ich mir überhaupt nicht erklären was der Grund dafür war. Ab Rennmitte kämpfte ich gegen jede Menge Chattering, was mich daran hinderte meine Linien zu halten. Ich musste sehr vorsichtig sein, um nicht zu stürzen. Trotzdem habe ich alles für das bestmögliche Resultat gegeben habe. Schließlich schaffte ich es, den sechsten Rang ins Trockene zu bringen.”

Beim Test am Dienstag konzentrierte der Deutsche seine ganze Aufmerksamkeit auf die Geometrie seines Chassis und testete unzählige neue Lösungen, die positive Ergebnisse hervorbrachten. Dank seiner Rundenzeit von 1:58,168, die er gegen Mittag aufstellte, führte er den Großteil des Tages die Zeitenliste an.

„Wir sind viele Kilometer gefahren und der Motor kommt langsam an seine Grenzen. Darum haben wir den Tag früher beendet. Ich bin sehr glücklich, denn alle durchgeführten Tests waren sehr positiv. Wir haben viele Änderungen vorgenommen, die Auswirkungen auf das Chassis haben, und sie waren alle produktiv. Wir können wirklich sagen, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben. Mit den Verbesserungen konnten wir konstanter sein, als am vergangenen Wochenende. Dank der heutigen Erkenntnisse kann ich viel besser durch die Kurven fahren. Besonders vom Scheitelpunkt zum Kurven-Ausgang fällt es jetzt viel einfacher, die Linie zu halten. Durch diese Änderungen an der Geometrie des Motorrades, habe ich meinen Fahrstil leicht geändert. Ich bin sehr glücklich, denn jetzt habe ich ein viel besseres Gefühl.”

 

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