Folger kämpft in Aragón gegen Schmerzen an

Mittwoch, 2 Oktober 2013

Nachdem er sich beim letzten Rennen in Misano per riesigen Highsider stürzte und sich eine Fraktur im linken Knöchel zuzog, war Jonas Folger von Mapfre Aspar Team Moto3 am vergangenen Wochenende beim Aragón Grand Prix wieder am Start und fuhr als Siebter ein positives Ergebnis ein.

Nach einer Operation an seinem gebrochenen linken Knöchel in Barcelona am Montag, die Woche vor Aragón, ließ die drittschnellste Rundenzeit im Warm-Up am Sonntagmorgen Erwartungen für ein positives Rennergebnis aufkommen. Der Mapfre Aspar-Pilot, der am Morgen vor dem Grand Prix weitere Schmerzmittel erhielt, war sich der Tatsache bewusst, dass es mit zunehmender Renndistanz umso schwieriger für ihn werden wird.

Nach einem guten Start reihte er sich am Ende der ersten Verfolgergruppe ein und konnte das Tempo des aktuellen WM-Leaders Luis Salom und von Miguel Oliviera komfortabel mitgehen. Der Oberbayer versuchte die aufkommenden Schmerzen zu ignorieren, nach etwa der Hälfte des Rennens aber ließ er seine unmittelbaren Konkurrenten ziehen und fuhr ein einsames Rennen auf Rang sieben zu Ende. 

Seit Beginn dieses Wochenendes wurden die Schmerzen zwar mit jeden Tag weniger, aber am Start war mir klar, dass es bei 20 zu fahrenden Runden früher oder später eine Qual werden wird.”

„Das Warm-Up und auch das Qualifying waren sehr ermutigend, und ich selber bin davon ausgegangen, in der Spitzengruppe mithalten zu können. Aber das war leider nicht der Fall. Über den Verlauf des ganzen Wochenendes bin ich nämlich in keiner Session einen längeren Run gefahren und das hinderte mich daran, eine konstante Pace zu fahren. Das, gepaart mit den Schmerzen in meinem Fuß, verhinderte ein besseres Rennergebnis.”

„Trotzdem, ich bin zufrieden; ich denke wir haben das ganze Wochenende einen großartigen Job abgeliefert, obwohl es mein erster Renn-Einsatz nach der schweren Verletzung war. Meine Ansprüche an mich selbst sind natürlich größer, aber angesichts der Umstände sollte ich auch mit diesem siebten Rang zufrieden sein.”

„Ein riesengroßes Dankeschön an alle Helfer und mein Team, und selbstverständlich auch an die Crew der Clinica Mobile, denn ohne deren Unterstützung wäre ich nie und nimmer zu diesen Leistungen im Stande gewesen. Bis zur Abreise zu den Übersee-Rennen bleibe ich nun in Spanien, wo ich schon morgen mit der Therapie anhand eines speziellen Programms weitermachen werde. Mein behandelnder Arzt hat mir nach dem heutigen Rennen versichert, dass ich bis in zwei Wochen für den Malaysia-GP wieder 80 Prozent fit sein werde.”

 

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