Folger: 'In Valencia möchte ich noch einmal ganz oben stehen'

Donnerstag, 31 Oktober 2013

Ein verrücktes Wochenende beim Grand Prix of Japan endete für den Moto3-Piloten Jonas Folger (Mapfre Aspar Team Moto3) mit dem dritten Platz - seinem dritten Podium der Saison.

Von Startplatz neun holte Folger gleich nach dem Start zwei Positionen auf und zwei weitere im nächsten Umlauf. Ab dem Zeitpunkt, an dem er die Spitze der ersten Verfolgergruppe übernommen hatte, gab Folger das Tempo in seiner Gruppe vor und startete eine Aufholjagd. Dabei hatte er Glück, dem stürzenden Luis Salom (Red Bull KTM Ajo) ausweichen zu können.

„Das war ein richtig verrücktes Rennen! Vor allem in den ersten Runden, in denen es drunter und drüber ging. Einige Fahrer wollten außen überholen, während andere dermaßen langsam fuhren und uns bremsten. Ehrlich gesagt hatte ich in diesem Chaos noch richtig Glück, denn als Salom vor mir stürzte, war ich bei diesem Zwischenfall mehr mittendrin anstatt nur knapp dabei. Zum Glück fand ich einen Weg vorbei und konnte in den nächsten Kurvenfolgen gleich meinen Rhythmus finden.”

Dank zwei schnellster Rennrunden hintereinander gelang es ihm rasch, zu Alex Márquez aufzuschließen. Ausgerechnet zu jenem Zeitpunkt, als Folger seelenruhig Márquez in dessen Windschatten folgte, hatte ein Fehler zur Folge, dass er den Kontakt verlor und bis zur Zielflagge ein einsames Rennen vor sich hatte.

„Anfangs hatte ich eine gute Pace, dank dass ich zügig die Lücke zu Márquez schließen konnte. Ich konnte ihm locker folgen und in seinem Schlepptau gelang es uns, den Kontakt zur Führungsgruppe herzustellen. In diesem Moment passierte mir ein Fehler, als ich in der letzten Kurve den Leerlauf schaltete und das kostete mich eine Sekunde. Daraufhin brauchte ich ein, zwei Runden, um wieder in meinen Rhythmus zu kommen und ohne Márquez‘ Windschatten war es viel schwieriger, so schnell zu fahren wie zuvor.”

Dank der überlegten Taktik im Verlauf der restlichen Renndistanz durfte der Kalex-KTM-Pilot in Japan sein drittes Saisonpodium feiern.

„Ich denke, ohne dieses Missgeschick hätte ich heute um den Sieg kämpfen können. Abgesehen von dem chaotischen Rennverlauf habe ich mich am Motorrad sehr wohl gefühlt. Wir haben an diesem Wochenende einen guten Job erledigt und ich freue mich endlich wieder auf dem Podium zu stehen, was ein schöner Abschluss dieses chaotischen Wochenendes ist.”

Beim finalen Rennen der Saison und seinem letzten Rennen in der Moto3-Klasse, hofft Folger ein Podium wiederholen zu können. Dabei gilt es für den WM-Fünften seinen 19-Punkte-Vorsprung gegenüber Mahindra Racing-Pilot Miguel Oliveira zu verteidigen.

„Hoffentlich kann ich das Podium in Valencia wiederholen. In meinem letzten Rennen in der kleinen Klasse möchte ich noch einmal ganz oben stehen.”

 

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