Gino Rea in Le Mans zurück in der Moto2™

Moto2™ wird unterstützt von
Mittwoch, 8 Mai 2013

Gino Rea wird in Le Mans am kommenden Wochenende sein erstes Moto2™-Rennen der Saison bestreiten. Der Engländer, der vor Saison-Beginn plötzlich ohne Team da stand, erzählte motogp.com, dass er es kaum erwarten kann, auf die Strecke zurückzukehren.

Eigentlich wollte Rea die aktuelle Saison mit ESGP bestreiten, doch das Team verlor einen Sponsor und zog sich noch vor den Vorsaison-Tests aus der WM zurück.

Wie am Mittwoch, mit der Veröffentlichung der offiziellen Starterliste für die französische Runde bestätigt wurde, wird Rea für das 'Gino Rea Race Team' an den Start gehen.

Am Montag absolvierte der Londoner mit seiner FTR einen Test in Le Mans.

„Grundsätzlich ist die 2013er-Version der FTR eine modifizierte Version der 2012er-Maschine, die wir im November in Almeria getestet haben,” erklärte Rea. „Sie haben im Grunde alles so verändert, wie wir es uns gewünscht haben.”

Rea musste über einen öffentlichen Aufruf versuchen, die finanziellen Mittel zusammenzubekommen. Unter GinoReaClub.com konnten die Fans für den WM-Piloten spenden. Der Engländer ist für die entgegengebrachte Unterstützung sehr dankbar:

„Die Unterstützung auf der Spenden-Seite war riesig,” fügte der 23-jährige Londoner hinzu. „Ich wusste nicht, dass mich so viele Menschen zurück auf der Strecke sehen wollen! Ich möchte allen ein riesiges 'Dankeschön' sagen. Es gibt ein paar Rennen, bei denen wir planen dabei zu sein, wie Le Mans und mein Heimrennen in Silverstone, was ohne die Hilfe auf keinen Fall möglich gewesen wäre. Ich muss auch meinem Vater David, Dave Crawford und FTR für all ihre harte Arbeit und Unterstützung danken. Es ist eine große Motivation und jetzt juckt es mir in den Fingern, endlich wieder raus zu gehen.”

„Es ist sicherlich etwas anderes, den eigenen Namen hinter dem Team zu haben, aber ich finde es irgendwie gut. Es gibt mir die Freiheit zu tun, was ich will.”

Trotz, dass er am Montag in Le Mans mit älteren Dunlop-Reifen testete und nicht mit der neuen Vorderreifen-Spezifikation, die am vergangenen Wochenende in Jerez für die Moto2 eingeführt wurde, freute sich Rea zu berichten, dass er sich mit der FTR-Maschine sofort wohlgefühlt hat.

„Ich habe mich überraschend gut gefühlt,” fuhr er fort. „Ich hatte keine guten Rundenzeiten erwartet. In der Tat hatte ich erwartet, viel langsamer zu sein, weil ich seit November nicht mehr auf einer Strecke wie dieser gefahren bin. Ich dachte, ich wäre ziemlich eingerostet, aber ich fühlte mich auf dem FTR-Motorrad sofort zu Hause, und konnte erkennen, was funktioniert und was nicht funktioniert. Natürlich benötigen wir noch viel mehr Zeit, um es genau dorthin zu bringen, wo ich es haben will, daher kann ich momentan keine wirklichen Erwartungen hegen. Hinzu kommt, dass alle anderen das ganze Jahr bereits getestet haben und Rennen gefahren sind, trotzdem sind mein Ziel die Punkteränge.”

„Seit November bin ich nur Motocross gefahren und ich bin fitter den je, weil ich viel im Fitness-Studio trainiert habe. Mein Ziel ist jetzt, wenn ich kann, 2014 wieder eine Vollzeit einzusteigen. Im Moment ist es noch zu früh, mehr zu sagen, aber ich möchte mein Gesicht im Fahrerlager zeigen. Moto2 ist auf jeden Fall die Klasse, wo ich bleiben will.”

Rea wird nächste Woche im Moto2-Starterfeld als einer von zwei Wildcard-Piloten mit der Nummer 8 antreten. Zweiter Gaststarter im Frankreich-GP ist der Malaysier Hafizh Syahrin, der für Petronas Raceline Malaysia eine Kalex steuern wird.

 

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