Hector Barberas Statement zur häuslichen Auseinandersetzung

Montag, 13 Mai 2013

Avintia Blusens-Pilot Hector Barbera konnte sich nach einem Zwischenfall mit einer Freundin, der sich am vergangenen Donnerstagabend in Jerez ereignete, mit dem Gericht einigen.

Der Spanier, der das Qualifying für seinen Heim-Grand-Prix in Jerez als bester CRT-Pilot abschließen konnte, hielt sich in der Region von Jerez auf, aus der, laut örtlicher Medien, seine Freundin her stammt. Am Freitag wurde der 26-Jährige in den frühen Morgenstunden nach einer häuslichen Auseinandersetzung, die sich zwischen den beiden Personen zugetragen hat, festgenommen.

Quellen des Gerichts berichteten, dass sowohl Barbera als auch seine namenlose Freundin am Freitag belastet wurden. Barbera wurde angewiesen, gemeinnützige Arbeit abzuleisten, die Frau erhielt eine Bewährungsstrafe.

Am Montag gab Barbera zu den Vorfällen folgendes Statement ab:

„Angesichts der Informationen, die in verschiedenen Medien veröffentlicht wurden, möchte ich die Ereignisse, die sich in der Nacht zum (Donnerstag) 9. Mai zugetragen haben, endgültig klarstellen.

Ich bin nicht stolz auf das, was passiert ist, daher möchte ich mich bei allen, vor allem bei meiner Familie, Freunden und Kollegen aus meinem Team, die mich wirklich gut kennen, entschuldigen.

In diesem Prozess, bei dem ich in der Verantwortung stehe, fühle ich mich (und das Gericht stimmt dem zu) ebenfalls betroffen und verletzt. Nach der Anklage habe ich mich gemäß Protokoll, welches für diese Art von Situationen vorgesehen ist, verhalten.

Nachdem beide Parteien ihre Aussagen vor Gericht geleistet haben, wurde eine Untersuchung durch einen Gerichtsmediziner durchgeführt, wobei die Verletzungen, die mir selbst zugefügt wurden, bestätigt werden konnten. Aber aus Respekt werde ich keine weiteren Details dazu nennen. Anschließend haben beide Parteien die Entscheidung des Gerichts von Jerez akzeptiert.

Ich habe, neben meiner ehemaligen Partnerin, diesen Beschluss angenommen, nicht nur, um diesem Gerichtsverfahren, sondern auch, um den ungerechten Behandlungen, die ich sowohl im sozialen Umfeld als auch in den Medien ertragen musste, ein Ende zu bereiten. Viele Anschuldigungen entsprachen in keinster Weise der Wahrheit und ungerechtfertigte Meinungen basierten auf bloßen Gerüchten.

Ich habe zwei Schwestern, mit denen ich als einziger Junge aufgewachsen bin, und wir waren immer zusammen. Nie wäre mir eingefallen, eine Frau oder sonst jemanden zu verletzen. Ich bin absolut gegen den Missbrauch von Frauen und Männern. 

Von diesem Moment an betrachte ich die Angelegenheit als erledigt und ich habe die feste Absicht, wie gewohnt meine sportlichen Karriere forzusetzen, und verweise für weitere Fragen an meine Presse- und Rechtsabteilung.”

 

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