KTM bringt Moto3™-Technologie in die nationalen Meisterschaften

Montag, 11 März 2013

Die Moto3™-Klasse in der Weltmeisterschaft ist erst ein Jahr alt, aber die Auswirkungen vor allem in Bezug auf Action und Renn-Spektakel sind bereits groß. Jetzt beliefert der österreichische Hersteller KTM Teams in verschiedenen nationalen Meisterschaften mit einer Replik-Version seiner erfolgreichen 250er-4-Takt-Maschine.

Das österreichische Unternehmen hat 40 RC250R-Maschinen, einen Nachbau des Gewinner-Bikes von Sandro Cortese aus der Saison 2012, in seinem Werk in Mattighofen produziert, um sie an Teams in nationalen Meisterschaften wie der spanischen CEV, der italienischen CIV, der deutschen IDM und der britischen BSB zu verkaufen.

Der leitende Ingenieur Wolfgang Felber erklärt, dass der Unterschied zwischen diesem Production Racer und der tatsächlichen Grand-Prix-Moto3™-Maschine von kleinen Details ausgeht. „Das GP-Bike läuft zum Beispiel mit der Elektronik von Dell'Orto, hat eine andere Auspuffanlage von Akrapovic, Magnesium-Räder und modifizierte Bremsen, sowie WP-Fahrwerksteile, die helfen, mehr Gewicht zu sparen.”

Die sogenannte RC250R wird jedoch nicht nur in nationalen Meisterschaften eingesetzt werden, sondern auch in anderen Einstiegs-Klassen wie dem Red Bull MotoGP Rookies-Cup. Teile für 27 weitere Motorräder werden an das Hauptquartier des Rookies Cups in die Nähe von Barcelona nach Spanien geschickt, um den Mechaniker in dieser Serie die Gelegenheit zu geben, sich mit den Maschinen vertraut zu machen.

Dies bedeutet, dass bis zu 67 KTM-Moto3-Rennmaschinen zusätzlich zu den Grand-Prix-Maschinen auf den Strecken der ganzen Welt zu finden sein werden und hoffnungsvolle Talente, die es später einmal in die MotoGP™ schaffen können, damit konkurrieren. 

 

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