Lorenzo: 'Ich musste ans Limit gehen'

Lorenzo Aragon 2013 race review
Sonntag, 29 September 2013

Weltmeister Jorge Lorenzo sagte, dass er am Sonntag im 23-Runden-Rennen zum Gran Premio Iveco de Aragón bis ans Limit gegangen ist, aber es war nicht genug, um einen weiteren Sieg von Marc Márquez zu verhindern.

Lorenzo kam glänzend los von seinem zweiten Startplatz und es sah ganz danach aus, als könne der Spanier seine Siegeszüge von Silverstone und Misano wiederholen.

Aber obwohl es hinter Lorenzo zu einem Zusammenstoß zwischen Márquez und Teamkollege Dani Pedrosa kam - was höchstwahrscheinlich der Grund für Pedrosas Highsider war - war es letztendlich der Repsol Honda-Rookie, der im MotorLand gegen den Yamaha Factory Racing-Rivalen triumphierte.

Márquez und Lorenzo flogen dem restlichen Feld davon und überquerten die Ziellinie mit über zehn Sekunden Vorsprung zum Drittplatzierten Valentino Rossi. Lorenzo verpasste seinen dritten Sieg in Folge um 1,356 Sekunden.

Danach kommentierte Lorenzo: „Wie immer, habe ich am Anfang versucht, eine Lücke herauszufahren, aber als Marc mich eingeholt hatte, hab ich versucht, mich etwas auszuruhen und Energie zu sparen, um am Ende des Rennens mit ihm mithalten zu können. In Wahrheit war er das ganze Wochenende stärker. Ich musste ans Limit gehen, um ihm zu folgen, aber es war unmöglich. Keine Ausreden. Er war heute schneller und jetzt müssen wir uns auf das nächste Rennen konzentrieren.”

Weiterhin erklärte Lorenzo, dass die Setup-Änderungen, die am Sonntag gemacht wurden, nicht die erhoffte Leistungsverbesserung brachten: „Die Taktik war, zu versuchen, das Setup im Warm-Up zu verbessern. Schließlich haben wir etwas für das Einbiegen in die Kurve gefunden. Das war dann auch besser, aber dafür war das Bremsen schlechter - verglichen zu Marc habe ich dabei sehr viel verloren.”

 

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