Lorenzo ist froh, den Titelkampf zur Endrunde mitzunehmen

Lorenzo Motegi race review 2013
Sonntag, 27 Oktober 2013

Der amtierende MotoGP™-Weltmeister Jorge Lorenzo lieferte am Sonntag beim AirAsia Grand Prix von Japan in Motegi eine siegreiche Leistung ab, um sicherzustellen, seinen Titel in der Königsklasse nicht aufgeben zu müssen.

Nach einem tadellosen Start von der Pole-Position führte der Mallorquiner das Rennen ohne Unterbrechung über die 24 Runden an, und fuhr schließlich 3,188 Sekunden vor Marc Márquez über die Ziellinie - damit verschob er die Titel-Entscheidung auf das Saison-Finale in Valencia.

Danach sagte er begeistert, „Wenn man die Rennergebnissliste anschaut, dann waren alle fünf hinter mir Honda-Fahrer und in der Regel ist diese Strecke besser für sie. Auf der Heimstrecke von Honda den 200. Sieg für Yamaha in der MotoGP-Klasse zu holen, wo wir auch ein Risiko mit den weichen Reifen eingegangen sind, war toll. Es war ein körperlich abstrengendes Rennen, aber ich blieb konzentriert und ich wollte diesen Sieg.”

Der Yamaha Factory Racing-Fahrer und seine Crew wechselten kurz vor dem Rennen in letzter Minute auf eine extra weiche Reifen-Option und das Wagnis hatte sich gelohnt.

Lorenzo erklärte: „Wir haben die Entscheidung so spät getroffen, weil kurz vor dem Rennen die Temperatur 10 Grad wärmer war als im Training am Morgen und ich fühlte mich besser auf den weicheren Reifen. Ich denke, es war die richtige Wahl für mich auf der Yamaha, aber vielleicht waren die Hondas auf dem anderen Reifen besser.”

Lorenzos 51. Karriere-Sieg bedeutete, dass die Lücke zwischen ihm und Márquez in der Gesamtwertung nur ein Rennen vor Schluss auf 13 Punkte geschrumpft ist. Vor dem Saisonfinale in zwei Wochen weiß Lorenzo, dass er beim Gran Premio Generali de la Comunitat Valenciana noch einmal alles geben muss.

„Wenn man sich die Moto3- und Moto2-Rennen heute ansieht, weiß man nie, was passieren kann,” sagte der 26-Jährige. „Bis das Rennen nicht zu Ende gefahren wird, wissen wir, dass die Meisterschaft noch nicht vorbei ist. Ich bin nicht der Führende, daher liegt es nicht nur an mir. Wir müssen sehen mit welcher Strategie wir in Valencia an den Start gehen. Ich bin der Fahrer mit den meisten Siegen im Jahr 2013, und das ist sehr wichtig.”

Lorenzos beeindruckender Sieg in Japan war sein siebter des Jahres und markierte das 111. Mal, dass er im Grand Prix Rennsport auf dem Podium gestanden hat. Márquez zählt bislang sechs Siege in dieser Saison.

 

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