Lorenzo und Rossi für Sepang-Herausforderung bereit

Mittwoch, 9 Oktober 2013

Jorge Lorenzo geht mit dem Wissen nach Sepang, dass er im Jahr 2010 auf der malaysischen Strecke seinen ersten Titel der Königsklasse holte. In diesem Jahr muss er WM-Leader Marc Márquez schlagen und so viele Punkte wie möglich sammeln, wenn er die Krone für sich entscheiden will.

Vier Grands Prix vor Schluss und bei einem Maximum von 100 noch zu vergebenden Punkten führt Newcomer Márquez (Repsol Honda Team) mit 39 Punkten vor dem amtierenden Weltmeister Lorenzo (Yamaha Factory Racing) die Meisterschaft an. Bei einer Differenz von fünf Punkten zwischen der ersten und der zweiten Position (25 und 20 Punkte), ist sich Lorenzo bewusst, dass er um Siege kämpfen muss, in der Hoffnung, dass sein Rivale nicht so gut abschließt.

„Jetzt beginnt die große Reise, mit drei Rennen in Folge, und die letzte Phase der Meisterschaft steht an - die entscheidende Phase,” so Lorenzo vor den drei Übersee-Rennen in Malaysia, Australien und Japan.

„Nach Aragón, wo wir so hart gekämpft haben, kommen wir nun auf eine spezielle Strecke. Sepang ist eine Strecke, die jeder wirklich gut kennt. Ich denke, alle Fahrer werden dort stark sein, weil dort vor Saisonbeginn ein paar Tests stattfanden. Sepang ist eine lange und technische Strecke mit zwei langen Geraden, aber auch ein paar schönen Kurven. Das Schlimmste ist, dass es immer stürmisch ist und man nie weiß, wann es regnen wird.”

„Ich habe einige gute Erinnerungen an Sepang, aber wir müssen den Fokus jetzt auf das Rennen richten und versuchen, ein wenig zu Márquez aufzuholen. Die Meisterschaft ist schwierig, aber wir wollen bis zum Ende kämpfen. Wir werden sehen, was passiert!”

Lorenzo könnte vom ehemaligen Erzrivalen und Yamaha-Teamkollege Valentino Rossi Unterstützung erhalten, denn er hat seit 2001 nicht weniger als sechs Mal in Sepang gewonnen.

„Ich mag die Rennstrecke von Sepang - ich habe dort viele großartige Siege gefeiert,” beginnt der Italiener, der zuletzt im MotorLand Aragon seinen fünften Podiumsplatz der Saison 2013 erzielte.

„Ich denke, sie passt ganz gut zur Yamaha. Sie ist physisch sehr anspruchsvoll, weil es sehr heiß ist, aber sie ist auch deswegen eine tolle Strecke und eine Herausforderung. Ich hoffe auf ein gutes Wochenende und ich werde hart am Setup arbeiten, um im Rennen wettbewerbsfähig zu sein.”

In der Konstrukteurs-Wertung liegt Yamaha 26 Punkte vor Honda, während Yamaha Factory Racing in der Teamwertung mit 73 Punkten Rückstand hinter dem Repsol Honda Team den zweiten Platz besetzt.

 

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