Lorenzo überglücklich - Rossi noch nicht zufrieden

Lorenzo overjoyed but Rossi looking for more
Sonntag, 16 Juni 2013

Der Sieg in seinem Heim-Grand-Prix, dem Gran Premi Aperol de Catalunya, machte Jorge Lorenzo zum ersten Fahrer, der in der Saison 2013 drei Rennsiege erreichen konnte. Yamaha Factory Racing-Teamkollege Valentino Rossi fuhr ein einsames Rennen und belegte 5,8 Sekunden hinter dem Sieger den vierten Platz.

Es war ein idealer Sonntag für den amtierenden Weltmeister, der nicht nur sein zweites Rennen in Folge und drittes Rennen innerhalb vier Jahre in Barcelona gewinnen, sondern auch seinen 26. Sieg in der Königsklasse, einen Sieg mehr als 1993-Titelträger Kevin Schwantz, holen konnte.

„Ein perfekter Tag,” beginnt Lorenzo. „Um ehrlich zu sein habe ich nicht erwartet, zu gewinnen. Ich wusste, dass ich eine Chance hatte, aber nicht wie in Mugello, wo ich mehr davon überzeugt war, den Sieg holen zu können. Es war körperlich wirklich anstrengend, denn es war das heißeste Rennen des Jahres. Ich habe in allen Rennen 100% gegeben, weil jeder Fehler eine Katastrophe gewesen wäre.”

„Ich war am Anfang überrascht, weil ich dachte, dass ich nur an Cal (Crutchlow) vorbeigehen könnte, aber ich konnte auch Dani (Pedrosa) überholen. Ich habe die Situation ausgenutzt und versucht, eine Lücke herauszufahren, aber es war nicht genug, um zu entkommen; Dani war direkt hinter mir und wir hatte einen unterhaltsamer Kampf. Schließlich, weil ich geistig stark blieb und nie aufgab, konnte ich in den letzten fünf Runden eine kleine Lücke bilden, die ausreichte, um zu gewinnen."

Rossis vierter Platz markierte eine Verbesserung gegenüber seinem Heimrennen vor zwei Wochen, wo er in der ersten Runde stürzte, aber der mehrfache Champion ist noch nicht zufrieden.

„Wir wollten eigentlich versuchen, aufs Podium zu fahren, aber es war dennoch ein ziemlich gutes Rennen,” begann der Italiener. „Rennen für Rennen, abgesehen vom Pech manchmal, vor allem wie in Mugello, wachsen wir und das Motorrad verbessert sich mehr und mehr. Wir haben noch einige Herausforderungen vor uns, vor allem im ersten Teil des Rennens, wo ich noch nicht das richtige Setup habe, um maximal angreifen zu können.”

„Nach einigen Runden war mein Tempo nicht so übel und wir waren nicht so weit von den Top-Jungs entfernt. Wir haben einen guten Job gemacht und wir werden jetzt für zwei Tage testen, wo wir versuchen werden, uns weiter zu verbessern. Wir geben nicht auf, wir werden einen weiteren Schritt nach vorne machen und wir werden zur Spitze aufholen.”

In der Fahrerwertung hat Lorenzo seinen Rückstand zu Tabellenführer Dani Pedrosa (Repsol Honda Team) auf sieben Punkte reduziert.

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