Lüthi erleichtert über Barcelona-Podium

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Luthi fights through pain barrier to podium
Montag, 17 Juni 2013

Tom Lüthis Podiumsplatz im Catalunya-Grand-Prix markierte seit dem GP von Tschechien im letzten Jahr und seit seinem schweren Crash in Valencia während der Vorsaison-Tests das erste Top-3-Ergebnis für den Schweizer.

Lüthi war gezwungen, die beiden Eröffnungs-Rennen in dieser Saison zu verpassen und hat sich immer noch nicht vollständig von seinem Valencia-Crash erholt. Bei dem Vorfall, in den auch Ratthapark Wilairot (Thai Honda PTT Gresini Moto2) verwickelt war, zog sich Lüthi mehrere Frakturen in seinem rechten Arm, Ellenbogen und seiner Schulter zu. Am vergangenen Wochenende in Barcelona zeigte Lüthi in den Trainingssitzungen bereits starke Leistungen, bevor er im Rennen am Sonntag von zehnter Startposition auf den dritten Podiumsplatz vorfahren konnte.

„Es ist heute wirklich ein großartiger Tag für mich.” sagte der Interwetten Paddock Moto2 Racing-Pilot im Interview mit motogp.com. „Ich bin nach einer sehr schwierigen Zeit wieder auf dem Podium zurück. Es waren sehr schwierige Rennen zuvor und auch die Zeit, als ich verletzt war.”

„Vorab muss ich ein großes Dankeschön an mein Team sagen und an meine Fans, die mich die gesamte Zeit unterstützt haben. Sie haben mir Kraft gegeben und Mut gemacht. Jetzt bin ich zurück auf dem Podium. Es ist der dritte Platz, aber für uns ist es wie ein Sieg - und mir ist heute wirklich fast ein Stein vom Herzen gefallen.”

„Das war das wichtigste Rennen des Jahres,” sagte Manager Daniel Epp nach dem Rennen. „Wir wussten natürlich, dass er Rennen gewinnen und aufs Podium fahren kann, aber mit seiner Verletzung waren wir nicht sicher, wie lange es dauern würde, bis es soweit wäre. Ich glaube nicht, dass die nächsten beiden Rennen sehr leicht sein werden, denn er hat immer noch Probleme, in einer schnellen Gruppe mitzuhalten. Aber im Sommer haben wir vier Wochen zur Verfügung, und er wird alles dafür tun, um in Indianapolis wieder 100% fit zu sein.”

„Ich muss jetzt auf dem Boden bleiben und weiter kämpfen,” fügte Lüthi hinzu. „Es war kein Kampf gegen die zwei an der Spitze, da hatte ich keine Chance, aber es war ein Kampf gegen meinen Arm. Ich brauch immer noch Zeit, mich zu erholen, muss zu Hause trainieren und viel Physiotherapie machen, aber ich denke, wir können jedes Wochenende stärker werden - das ist es, worauf ich jetzt hoffe.”

Der Schweizer 125ccm-Weltmeister von 2005 hat seit der Einführung der Moto2™-Klasse im Jahr 2010, noch nie ein Jahr außerhalb der Top-5-Gesamtwertung beendet.

 

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