Lüthi: 'Ich will 2014 das erreichen, was ich 2013 verpasst habe'

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Luthi on post season tests and goals to 2014
Dienstag, 19 November 2013

Der Schweizer Fahrer, der im WM-Kampf im letzten Jahr eine wichtige Rollen spielte, will 2014 versuchen, seine schwierigste Saison, seit er in der Moto2™ antritt, mit einer schweren Verletzung, die das Ende seiner Karriere hätte bedeuten können, wieder gutzumachen.

Thomas Lüthi hat gerade seine Bestform erreicht, als die Saison auf die Zielgerade bog. Nach drei aufeinanderfolgenden Podiumsplätzen in den letzten vier Rennen beendete er die Saison auf dem 6. Platz der Gesamtwertung. Etwas, was noch undenkbar schien, als er bei den Vorsaison-Tests in Valencia am 14. Februar schwer stürzte und sich dabei den rechten Arm, Ellenbogen und die rechte Schulter brach. Zwei Operationen waren notwendig und eine harte Rehabilitationszeit folgte.

Jetzt schloss der Pilot aus Bern die privaten Vorsaison-Tests in Jerez und Valencia jeweils mit der besten Zeit ab.

„Wir mussten an den Dingen weiterarbeiten, mit denen wir in Jerez aufgehört hatten. Wir hatten einen guten Test dort und es war wichtig, eine neue Strecke zu besuchen und das 2014er-Bike erneut zu testen,” erklärte der Pilot, der sowohl auf der andalusischen Strecke als auch in Valencia mit dem Suter-Prototyp für 2014 seine Runden drehte. „Die Strecken in Valencia und in Jerez sind ziemlich unterschiedlich, aber die Einstellungen vom Motorrad waren ganz ähnlich und das ist positiv. Ich war sofort schnell und das ist ein entscheidender Punkt.”

Zu den Unterschieden zwischen der alten und neuen Maschine, fügte er hinzu: „Es ist ein völlig neues Motorrad mit neuem Rahmen. Es unterscheidet sich nicht nur in ein oder zwei Punkten, wie zum Beispiel beim Bremsen, es ist eine völlige Veränderung. Jetzt müssen wir die beste Lösung (Setup) finden, also haben wir mit Kleinigkeiten gespielt. Es ist nicht zu weit weg vom alten Bike, aber es ist ein guter Schritt nach vorn. Es ist ein Rennmotorrad und wir wollen es weiter entwickeln, um für das erste Rennen 2014 in Katar voll wettbewerbsfähig zu sein.”

Der 27-Jährige will 2014, in seiner fünften Saison in der mittleren Kategorie, um das Maximum kämpfen. Er fuhr die Jahre immer mit dem Team Interwetten Paddock, mit dem er zwei vierte Plätze, einen fünften und 2013 den sechsten Platz in der Meisterschaft erreicht hat.

„Es war ein schwieriges Jahr, wegen dem Unfall, den ich zu Beginn der Saison hatte. Im Jahr 2014 möchte das erreichen, was ich in diesem Jahr verpasst habe. Das ist das Ziel. Es stimmt, dass einige Fahrer fehlen, wie Pol [Espargaro] und Scott [Redding], die in die MotoGP™ gegangen sind, aber es wird eine harte Kategorie bleiben, und wir müssen weiter hart arbeiten. Und ja, mein Ziel ist es, um den Titel zu kämpfen,” sagte Lüthi, der im Jahr 2005 zum 125-ccm-Weltmeister gekrönt wurde.

Doch bevor er sich in die Winterpause zurückziehen kann, wird Lüthi wahrscheinlich diese Woche noch einmal unters Messer müssen, um vor Beginn der kommenden Saison einige Schrauben aus seinem rechten Ellenbogen entfernen zu lassen. „Es ist eine kleine Operation, bei der sie ein paar Schrauben entfernen. Die großen Dinge, wie die Platten auf der Innenseite, bleiben wo sie sind, aber auf der Außenseite müssen diese kleinen Teile raus. Dann brauche ich etwas Zeit zum Erholen und kann dann so bald wie möglich mit dem Training beginnen. Meine rechte Seite ist seit dem Unfall noch nicht so stark wie meine linke Seite, es wartet also eine Menge Arbeit auf mich im Winter.”

 

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