Fortschritte der Magneti Marelli ECU in Le Mans

Magneti Marelli ECU progress assessed after Le Mans
Dienstag, 21 Mai 2013

MotoGP™-Technikdirektor Corrado Cecchinelli sprach mit motogp.com über die Performance der Magneti Marelli ECU am Rennwochenende von Le Mans, nachdem beim Ein-Tages-Test in Jerez das erste Software-Upgrade eingeführt wurde. Teams die mit der Software arbeiten sind NGM Mobile-Forward Racing, Came IodaRacing Project, Avintia Blusens, sowie PBM mit dem eigens konstruierten Chassis (nicht die PBM-ART).

Cecchinelli kommentierte: „Wir sind sehr zufrieden mit den bisherigen Ergebnissen. Das System war sehr gut so wie es von Magneti Marelli geliefert wurde, aber jetzt fangen wir an, es zu verbessern.”

„Wir haben nach Jerez einen wichtigen Test durchgeführt, und die Ergebnisse waren zufriedenstellend. Wir benutzen die neue Software hier, was viele kleine Dinge beinhaltet. Die wichtigsten Dinge helfen bei der Wheelie-Kontrolle und in der Kurven-Ausfahrt. Und alle Fahrer sind glücklich, so dass jetzt alle von ihnen das Update verwenden.”

Bezüglich der Herausforderungen, mit denen Marelli in der Meisterschaft konfrontiert wird, sagte er: „Das einzige, was niemand sieht, ist, die ECU für alle Maschinen verwendbar zu machen. Das ist etwas, das niemand wirklich versteht, aber es ist jede Menge Arbeit. Die große Herausforderung ist, allen Anforderungen unserer Kunden zu entsprechen, was bedeutet, alle Teams zu fragen, was sie brauchen und was sie haben möchten, und zu versuchen, die Wünsche so schnell wie möglich umzusetzen.”

Im Hinblick auf zukünftige Verbesserungen in der gesamten Saison, sprach Cecchinelli von der Bedeutung des geeigneten Zeitpunkts für Upgrades: „Wir planen, ... sagen wir mal ... 'in nicht so kleinen Schritten' bei den Tests nach den Rennen Updates einzuführen. Wir wollen keine Neuerungen während eines Rennwochenendes anbringen, wo es die Arbeit der Teams stören könnte. Daher ist der Plan mehr oder weniger, zu jedem Test nach den Rennen etwas vorzustellen.”

Magneti Marelli bietet ab 2014 für das gesamte MotoGP™-Starterfeld die Hardware an. Damit können Teams ihre eigene Software zu benutzen, müssen dann aber mit einem 20-Liter-Limit auskommen, oder können die Software von Marelli einsetzen, wobei in dem Fall das Limit bei 24-Liter liegen würde. Auf die Frage zur Wettbewerbsfähigkeit des Pakets antwortete Cecchinelli: „Ich denke, es ist das Beste was man kriegen kann ... Ich denke, es wird das Beste sein, was wir haben können, für eine Mehrzweck-Software natürlich. Du wirst nie die gleiche maßgeschneiderte Software haben können, wie wenn du mit nur einer Maschine arbeitest.”

„Wir sind zuversichtlich für 2014! Wir sehen, wo wir jetzt stehen, und ich vertraue den Menschen, die an dem Projekt beteiligt sind. Aber wie ich schon sagte, es wird immer ein Mehrzweck-Software sein - sie wird, meiner Meinung nach, viel besser sein als das, was die unabhängigen Teams selber haben, aber nicht auf dem Niveau der Top-Werkteams.”

 

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