Mahindra Racing - harte Arbeit zahlt sich aus

Mahindra Racing reaction Mugello race
Montag, 3 Juni 2013

Mahindra Racing hat in Mugello viel Selbstbewusstsein getankt, nachdem Miguel Oliveira im Moto3™-Rennen am Sonntag an der Spitze mitkämpfen und schließlich den vierten Platz sichern konnte.

 

Der Portugiese war in einen dramatischen 6-Fahrer-Kampf um den Sieg verwickelt und konnte bei den ständigen Positionswechseln teilweise die Führung des Rennens übernehmen. Der vierte Platz war das bisher beste Ergebnis für den indischen Hersteller, der im Jahr 2011 im letzten Jahr der 125-Klasse in die WM einstieg.

„Es war wirklich ein fantastisches Wochenende und ich bin so froh, dass es in Mugello so gut gelaufen ist, weil es eine der härtesten Rennstrecken der Welt ist - sehr schnell und sehr technisch,” sagte Mufaddal Choonia, CEO von Mahindra Racing, zu motogp. com. „Hut ab vor Miguel und dem Team. Ich bin wirklich, wirklich begeistert und glaube nicht, dass wir uns hätten mehr wünschen können.”

„Wir haben sehr hart an diesem Bike gearbeitet. Letztes Jahr war eine sehr enttäuschende Saison und gegen Ende haben wir gesagt: 'Wir müssen etwas anderes machen, wir können nicht einfach hierher kommen und diese Position akzeptieren.' Also haben wir alles völlig verändert: Wir haben einen neues Team, neue Partner und Mahindra in Indien hat sich sehr engagiert. Dadurch hat sich die komplette Arbeitsweise geändert und ich bin so froh, dass es tatsächlich Ergebnisse bringt ... dieses Bike befand sich im Oktober noch auf dem Reißbrett.”

Auch Oliveira war über seine Leistung im energiegeladenen Mugello-Rennen sehr froh.

„Insgesamt gesehen, war das Rennen wirklich schwierig,” sagte der 18-Jährige aus Lissabon. „Wir sind von der sechsten Position gestartet, und wir wissen, wie wichtig der Windschatten auf dieser Strecke ist, darum wollte ich die Spitzengruppe nicht entkommen lassen. Ab da ging es nur noch darum, die Situation unter Kontrolle zu halten und die Fahrer hinter einem abzuwehren. Zwei Runden vor Schluss wollte jeder angreifen und es war ziemlich schwierig, sich sowohl zu verteidigen als auch anzugreifen. Wir kamen dem Podium sehr nahe und ich denke, dass uns das motiviert, um in den nächsten Rennen so gut weiter zu arbeiten.”

„Momentan ist das Projekt recht neu und wir sind sehr froh, solche Ergebnisse zeigen zu können. Wir wollen abwarten - wir wollen nicht, wie wir sagen, unsere Hühner zählen, bevor sie geschlüpft sind - und dann werden wir sehen, wie die Dinge in Zukunft laufen.”

Nach fünf Saisonrennen besetzt Oliveira in der Moto3™-WM-Wertung nur zwei Punkte von der Top-Fünf entfernt Rang siebten, während Teamkollege Efren Vazquez sich nach seinem Sturz in Le Mans weiterhin von einem Schlüsselbein-Bruch erholen muss.

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