Márquez bestätigt teuren Team-Fehler

Marquez Phillip Island 2013 race review
Sonntag, 20 Oktober 2013

Marc Márquez gab nach dem Rennen auf Phillip Island zu, dass er und sein Team das Timing der obligatorischen Motorradwechsel im Tissot Australian Grand Prix falsch verstanden haben, was letztendlich in seiner kostspieligen Disqualifikation vom Rennen führte.

Der Repsol Honda-Fahrer startete den Tag mit dem Wissen, dass er den MotoGP™-Titel 2013 gewinnen könnte, wenn er seinen Rivalen Jorge Lorenzo im verkürzten 19-Runden-Rennen um acht oder mehr Punkte schlagen würde, aber er beendete den Tag mit leeren Händen und Weltmeister Lorenzo sicherte die volle Punktzahl auf seinem WM-Konto.

Weil von Bridgestone nach Probleme mit der Reifenlebensdauer angezeigt wurden, kam es aufgrund der besonderen Umstände auf der neu asphaltierten Oberfläche des Phillip Island Circuits zu Regeländerungen. Das bedeutete, dass alle Fahrer während des Rennens ihre Maschinen wechseln mussten, um die zweite Hälfte auf neuen Reifen zu vervollständigen.

Die temporären neuen Regelungen besagten, dass kein Fahrer mehr als 10 Runden auf einem Slick- oder Regen-Hinterreifen absolvieren durfte. Dies bedeutete wiederum unter normalen Umständen, dass der Fahrer seine Maschine am Ende der 9. oder 10. Runde wechseln musste.

Márquez' Teamkollege Pedrosa kam am Ende von Runde 9 in die Box und Lorenzo einen Umlauf später, aber Márquez blieb für eine zusätzliche Runde auf der Strecke.

Nach dem Rennen erklärte Márquez, dass sein Team als Ganzes geglaubt hatte, dass das Abschließen der 11. Runde erlaubt gewesen sei.

Er sagte: „Der Plan, den wir hatten, war nicht korrekt. Wir dachten, dass wir diese Runde machen dürfen. Wir dachten, wir könnten Ende der 11. Runde in die Boxengasse kommen. Das Problem war nicht die Boxentafel, die war in Ordnung - als ich 'Box' sah, kam ich rein. Nun müssen wir das vergessen und uns einfach nur auf Motegi konzentrieren.”

Auf die Frage, ob er immer noch zuversichtlich ist, die Meisterschaft zu gewinnen, antwortete Márquez lächelnd: „Ich habe am Donnerstag gesagt, dass die Meisterschaft sehr lang ist. Heute ist das passiert und in Motegi ist es vielleicht etwas anderes. Ich weiß, dass wir auf dem richtigen Weg sind, ich fühle mich sehr wohl auf dem Motorrad. Ich hätte heute ums Podium oder um den Sieg kämpfen können.”

 

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