Gemischte Gefühle in der Box von Yamaha Factory Racing

Mixed emotions in Yamaha Factory Racing garage
Samstag, 6 April 2013

Jorge Lorenzo schrieb am Samstagabend als erster Pole-Setter unter dem neuen MotoGP™-Qualifying-Format Geschichte. Damit hält der Weltmeister seinen persönlichen Rekord, sich jedes Mal auf dem Losail International Circuit für die erste Startreihe qualifiziert zu haben. Etwas weiter hinten in der Startaufstellung hatte Teamkollege Valentino Rossi weniger Gründe zu feiern.

Lorenzo startet morgen auf dem Losail International Circuit zum siebten Mal von der Pole-Position. Die restlichen Plätze in Reihe eins für den Commercial Bank Grand Prix von Katar gingen an Cal Crutchlow und Dani Pedrosa .

„Es ist großartig, die Pole-Position zu holen, vor allem mit dem Wissen, dass Cal eine extrem schnelle Runde abgeliefert hatte,” kommentierte der Yamaha Factory Racing-Pilot gegenüber motogp.com. „Als er eine 54,9 gefahren ist, dachte ich nicht, dass es möglich sein würde, ihn zu schlagen, aber ich habe alles gegeben, was ich konnte, und hatte eine sehr gute Runde. Jetzt stehen wir auf der Pole-Position und haben einen großen Vorteil für morgen. Ich hoffe, einen guten Start zu machen und konzentriere mich nur auf unser eigenes Tempo.”

Über das neue Qualifying-Format, bei dem während der Q2-Phase nur 15 Minuten zur Verfügung stehen, um eine Position zwischen der Pole und Platz 12 zu entscheiden, sagte Lorenzo:

„Es ist ganz anders als im letzten Jahr und ich denke, den Fans macht es mehr Spaß. Aus meiner Sicht als Fahrer ist es so, dass ich nervöser bin und mehr Druck auf mir lastet. Denn du weißt, dass du nur vier Versuche für die letzte Runde hast - und nicht 15 wie im letzten Jahr! Darum ist es wichtiger, schnell zu sein und keine Fehler zu machen.”

Lorenzo hofft nun, dass er am Sonntag seinen Erfolg von vor 12 Monaten wiederholen kann, als er in Losail von der Pole-Position den Sieg holte. Hinter ihm verpasste sein Teamkollege Rossi die zweite Startreihe und beendete das Qualifying auf Position sieben.

„Das Qualifying war nicht so toll für uns,” begann der Italiener. „Unsere Leistung im freien Training war besser als diese, also warten wir bis morgen. Im Qualifying auf dem zweiten Reifen - mit dem ich mich hätte steigern können - wurde ich leider aufgehalten, daher konnte ich meine Rundenzeit nicht verbessern und verlor einige Positionen.”

„Sicherlich wird es morgen schwerer sein, von weiter hinten zu starten, aber wir haben eine gute Pace, damit können wir durchaus konkurrenzfähig sein.”

Rossi gewann in der Vergangenheit dreimal in Katar: 2005, 2006 und 2010.

 

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