Gemischte Gefühle der Moto2™-Piloten nach Jerez-Test

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Freitag, 22 Februar 2013

Diese Woche fand im spanischen Jerez der vorletzte Vorsaison-Test der Moto2™-Klasse statt. Tuenti HP 40-Pilot Pol Espargaró übernahm dabei die Führung und gilt bereits vor dem Eröffnungsrennen Anfang April in Katar als starker Favorit im Titelkampf. Lesen Sie nachfolgend seine Meinung zum Test und die Aussagen anderer Piloten, die mit mehr Problemen zu kämpfen hatten ...

Sehr zum Missfallen der Piloten, drohten für die meiste Zeit des Tests dunkle Wolken am Himmel über dem Jerez Circuit aus denen es ab und zu regnete. Nebel sorgte für noch mehr Frustration und nur am Mittwoch konnte das Starterfeld komplett trockene Bedingungen für Setup- und Entwicklungsarbeiten nutzen.

Espargaró, im vergangenen Jahr Vizeweltmeister hinter dem jetzigen Repsol Honda MotoGP™-Mann Marc Márquez, lieferte eine Bestzeit von 1:42,332.

„Ich verlasse Jerez mit einem guten Gefühl!” Twitterte der 21-Jährige am Donnerstagabend. Der Katalane führte vor Italtrans Racing Team-Pilot Takaaki Nakagami und Marc VDS Racing Team-Pilot Scott Redding; der aus Gloucester im Südwesten Englands stammende Moto2-Pilot, der schlechtes Wetter vielleicht mehr gewöhnt ist als seine Rivalen, verließ Jerez optimistisch.

„Wir hatten letztes Jahr im Nassen einige Probleme, daher war es toll, den ersten Tag im Regen aufs Bike zu steigen und sofort ein gutes Gefühl zu haben”, so Redding. „Das gleiche galt am zweiten Tag im Trockenen; das Motorrad fühlte sich einfach ab der ersten Boxenausfahrt richtig an. Insgesamt waren es sehr positive drei Tage, trotz des schlechten Wetters.”

Nico Terol machte sich als aktueller Regenmeister einen Namen, nachdem der Mapfre Aspar Team Moto2-Pilot bei komplett nassen Bedingungen am Dienstag und bei Mixbedingungen und rutschiger Fahrbahn am Donnerstag die Zeitentabellen anführte.

„Wir hätten es gerne trocken gehabt, um weiter an Lösungen arbeiten zu können, aber auf der anderen Seite ist es auch gut, bei diesen Bedingungen zu testen ... bei denen die Strecke am Nachmittag sehr nass war!” Terol lächelte. „Wir haben in Abschnitten von fünf Runden gearbeitet, um unser Setup für die eher aquatischen Bedingungen zu verbessern. Das Team hat perfekt zusammengearbeitet, aber wir haben den Tag früh beendet, denn es wäre dumm gewesen, mit dem Motorrad etwas zu riskieren.”

Bei NGM Mobile-Forward Racing gab es leicht gegensätzliche Meinungen von Simone Corsi und Alex de Angelis.

„Ich bin mit unseren Fortschritten zufrieden”, fasste Corsi den Test zusammen. „Das Motorrad fühlte sich sehr gut an, aber wir müssen noch viel arbeiten, um uns in den ersten Runden weiter vorn zu platzieren. Leider warf uns mein Sturz am zweiten Tag zurück, daher müssen wir uns weiter verbessern.”

„Im Vergleich zu Valencia haben wir uns verbessert”, so Corsis Teamkollege De Angelis. „Wir hatten Probleme mit dem Reifenabrieb, aber die konnten jetzt anhand einer Struktur, die erlaubt, dass die Reifen-Temperaturen konstant bleiben, gelöst werden. Leider sind wir noch weit von den Top-5 entfernt  und daran müssen wir sehr hart arbeiten. Das Wetter hat uns nicht geholfen.”

Der dritte und letzte Vorsaison-Test wird nächsten Monat erneut in Jerez stattfinden. Natürlich würde dann etwas Sonnenschein von Teams und Fahrern gleichermaßen sehr begrüßt werden.

 

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