Ein Blick auf das neue Qualifying-Format der MotoGP™

MotoGP™ Insight: New Qualifying for 2013
Freitag, 5 April 2013

Die MotoGP™-Saison 2013 kommt mit einer wesentlichen Neuerung in der Klassifizierungs-Regelung der Königsklasse. Das neue Qualifying-Format wird eine zusätzliche Herausforderung für sowohl erfahrene Piloten als auch für Rookies an jedem der 18 Rennwochenenden sein.

Bis zum letzten Jahr hatten die Piloten der MotoGP™-Klasse ein einstündiges Qualifying zur Verfügung, um mit ihren besten Rundenzeiten für die besten Startplätze zu kämpfen. Mit dem neuen System, das an diesem Wochenende erstmals zum Einsatz kommt, zählen bereits die Zeiten, die in den freien Trainingssitzungen aufgestellt wurden, für die Qualifikation. Die kombinierten Ergebnisse aller drei Sitzungen bestimmen die Teilnahme der Piloten im Qualifying QP1 oder QP2.

Das neue System funktioniert wie folgt::

- Die Pole-Position wird im Q2-Qualifying entschieden, welches 15 Minuten lang ist; zehn der insgesamt zwölf Fahrer hatten sich ihre Q2-Teilnahme zuvor dank ihrer schnellsten Zeiten in den ersten drei freien Trainingssitzungen verdient

- Vor dem Q2 findet das Q1 statt - welches ebenfalls 15 Minuten dauert. Diejenigen, die die ersten drei Trainingseinheiten außerhalb der Top-Ten abgeschlossen haben, kämpfen im Q1 um die Startplätze 13 und dahinter. Die zwei schnellsten Piloten in dieser kurzen Sitzung qualifizieren sich für die Teilnahme am QP2. Dies führt dazu, dass insgesamt 12 Piloten an der finalen QP2-Sitzung teilnehmen, und die Startreihenfolge an der Spitze von der Pole-Position bis Startplatz 12 unter sich ausmachen.

 

Von dem neuen Format verspricht man sich nicht nur mehr Spektakel für die Fans und Medien, sondern auch mehr Sicherheit, wie Mike Webb erklärt.

„Es ist ein aufgeteiltes Qualifying, bei dem die schnellste Gruppe zusammen fährt und die langsamere Gruppe zusammen fährt,” so der Rennleiter. „Eine Sache ist die Show, der andere wirklich große Grund ist die Sicherheit der Piloten; jede Fahrer-Gruppe hat eine freie Rennstrecke zur Verfügung und wird besser in der Lage sein, die besten Rundenzeiten aufzustellen.”

Auch wenn die ersten drei Trainingssitzungen jetzt, anders als in den vergangenen Jahren, einen erheblichen Einfluss auf das Qualifying haben, haben die Teams ein zusätzliches halbstündiges viertes freies Training, um Feinabstimmung an ihren Motorrädern vorzunehmen.

„Wir werden die ersten drei Trainingssitzungen nutzen, um das richtige Setup zu erarbeiten, um dann im letzten freien Training wahrscheinlich einen Long-Run zu absolvieren, nur um die Rennen-Situation zu überprüfen,” ergänzt Ramón Forcada, Crew Chief von Weltmeister Jorge Lorenzo. „Es ist nicht exakt die Renndistanz - aber eine halbe Stunde sollte reichen - und dann werden wir uns für die Zeitenjagd vorbereiten!”

 

Die Aufteilung des Qualifyings hat auch einen weiteren Vorteil für die kleineren Teams. Sie erhalten ab jetzt mehr Fernseh-Zeit, was wiederum ein Pluspunkt für deren Sponsoren ist.

 

Videos:

Alle Videos für dieses Event ansehen

Fotos:

Mehr News öffnen

Aktuelle News

  • MotoGP™
  • Moto2™
  • Moto3™
Werbung
Paddock Girls MotoGP VIP VILLAGE™