Lorenzo siegt in Katar vor Rossi und Márquez

MotoGP race lorenzo qatar
Sonntag, 7 April 2013

Yamaha Factory Racing-Pilot Jorge Lorenzo hat seine MotoGP™-Titelverteidigung in der bestmöglichen Art und Weise begonnen, indem er den Commercial Bank Grand Prix von Katar überlegen für sich entschied. Valentino Rossi holte nach einem Fehler auf den zweiten Platz auf, Marc Márquez gelang bei seinem Debüt-Grand-Prix eine Podiums-Platzierung.

Der lang erwartete Start in die Saison 2013 begann mit dem Flutlichtrennen auf dem Losail International Circuit, der an diesem Wochenende seine zehnte MotoGP™-Veranstaltung feierte. Weltmeister Lorenzo wiederholte sein Kunststück aus dem letzten Jahr und holte den Sieg von der Pole-Position. Márquez' lang erwartete erste Rennen startete vom sechsten Platz.

Beim Start ins erste MotoGP™-Rennen 2013 konnte Lorenzo von der Pole die Führung übernehmen und vor Dani Pedrosa (Repsol Honda Team), Andrea Dovizioso (Ducati Team), Cal Crutchlow (Monster Yamaha Tech 3), Teamkollege Rossi und Stefan Bradl (LCR Honda MotoGP) in die erste Kurve gehen. Noch in der ersten Runde ging der tschechische Pilot Karel Abraham (Cardion AB Motoracing) zu Boden und schied vorzeitig aus, als gleichzeitig Rossi ein Überholmanöver an Pedrosa versuchte, dabei aber weit gehen musste und auf Rang sieben zurückfiel, von dem aus er gestartet war.

Eine Runde später zog Crutchlow an Dovizioso vorbei und begann die Jagd auf seine erste Podiumsplatzierung des Jahres. Gleichzeitig holte Rookie Marc Márquez (Repsol Honda Team) von Position fünf auf und überholte kurz darauf Dovizioso, um nach einer Runde auch an Crutchlow vorbei zu gehen und sich an dritte Stelle zu setzen. In der Zwischenzeit bildete sich mit rund eineinhalb Sekunden Abstand eine Verfolgergruppe heraus, die Bradl vor Rossi, Dovizioso und Àlvaro Bautista (GO&FUN Honda Gresini) anführte.

Gleichzeitig erlebte Bradley Smith (Monster Yamaha Tech 3) durch einen Sturz das frühe Aus in seinem Debüt-MotoGP-Rennen, als kurze Zeit später Bradl von Rossi überholt wurde. Spitzenmann Lorenzo hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen Vorsprung von mehr als drei Sekunden herausgefahren, während dahinter Pedrosa alle Not hatte, Teamkollege Màrquez in Schach zu halten.

Nach nur neun Runden verschwand Bradl plötzlich von der Bildfläche. Der Deutsche war an sechster Position gestürzt als er versuchte, auf den siebenfachen Königsklasse-Weltmeister Rossi Jagd zu machen. Somit war der Weg frei für den Italiener, der fünf Runden vor Schluss seine fast drei Sekunden Rückstand zu Crutchlow aufgeholt hatte. Der Italiener stürmte mit einem mutigen Manöver an dem Engländer vorbei, was dazu führte, dass der Tech 3-Mann in Kurve 1 seinen Bremspunkt verpasste. Dabei kam Crutchlow von der Strecke ab und hatte den Anschluss und somit alle Chancen auf ein Podium verloren. Eine Runde später ließ Rossi auch Pedrosa hinter sich, um nur einen Umlauf weiter an Repsol-Youngster Márquez vorbeizugehen. Dieser ließ sich aber nicht so leicht abschütteln und machte es dem 'Doktor' unmöglich, davonzuziehen.

Nach zwei nervenaufreibenden letzten Runden schließlich überquerte Lorenzo mit 5,9 Sekunden Vorsprung als klarer Sieger die Ziellinie und Rossi sicherte in seinem ersten Rennen, seit seiner Rückkehr zu Yamaha, den zweiten Platz. Márquez schrieb Geschichte als erster MotoGP™-Rookie, der in seinem ersten Rennen eine Podiumsplatzierung erzielte, seit Lorenzo vor fünf Jahren in Losail den zweiten Platz besiegelte.

Pedrosa und Crutchlow komplettierten die Top-5 vor Bautista, dem Werks-Ducati-Paar Dovizioso und Nicky Hayden (Ducati Team), Pramac Racing-Newcomer Andrea Iannone und dessen Teamkollege Ben Spies. Power Electronics Aspar holte die Top-CRT-Auszeichnung, mit dem amtierenden Kategorie-Champion Aleix Espargaró, der 6,6 Sekunden vor Teamkollege Randy de Puniet den 11. Platz belegte.

Héctor Barberá (Avintia Blusens) holte von Startplatz 22 bis Platz 13 auf, nachdem er im Qualifying mit Elektronik-Problemen zu kämpfen hatte. Hinter ihm folgten PBM-Pilot Yonny Hernández, Avintia-Pilot Hiroshi Aoyama, Forward-Pilot Claudio Corti, PBM-Pilot Michael Laverty und Ioda-Pilot Lukas Pešek.

Fahrer, die es heute neben Abraham, Bradl und Smith nicht bis ins Ziel schafften, waren Bryan Staring (GO&FUN Honda Gresini), Danilo Petrucci (Came IodaRacing Project) und Colin Edwards (NGM Mobile Forward Racing), der im vergangenen Jahr den Katar-GP als führender CRT-Pilot beendete.

In zwei Wochen findet das nächste Rennen statt, dann wird der MotoGP™-Tross erstmals Station auf dem Circuit of the Americas in Austin/Texas machen.

 

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