Márquez und Bradl zu Gast im ZDF

Montag, 1 Juli 2013

Am Samstag flogen Marc Márquez (Repsol Honda Team) und Stefan Bradl (LCR Honda MotoGP) direkt im Anschluss an die Iveco TT Assen per Hubschrauber nach Deutschland, um am Abend beim 'aktuellen Sportstudio' im ZDF über das letzte Rennen, ihre gemeinsame Verbundenheit zum Fußball und über ihre Ziele für die Saison 2013 zu sprechen.

Bradl bestreitet sein zweites Jahr in der MotoGP™ und war am Nachmittag in den Niederlanden zum ersten Mal in der Königsklasse aus der ersten Reihe gestartet. Am Ende fuhr er als Sechster ins Ziel.

Auf die Frage, ob er vom Rennen mehr erwartet hätte, antwortete der Zahlinger: „Um ehrlich zu sein, ja. Es war natürlich eine gute Ausgangsposition für mich, daher hatte ich schon gehofft, weiter vorn ins Ziel zu kommen.”

MotoGP™-Newcomer Márquez verzeichnete in sieben Saison-Läufen zwar einen Ausfall, konnte aber auch ganze sechs Mal aufs Podium fahren. In Assen belegte er hinter Valentino Rossi (Yamaha Factory Racing) und vor Cal Crutchlow (Monster Yamaha Tech 3), mit dem er bis ins Ziel ein Kopf-an-Kopf-Rennen führte, den zweiten Platz. Er hat die Chance, in seinem ersten Jahr in der Königsklasse, jüngster Weltmeister aller Zeiten zu werden.

Der 20-Jährige jedoch, gibt sich lieber bescheiden: „Zuerst einmal Entschuldigung, dass ich kein deutsch spreche,” begann er. „Es wird auf jeden Fall eine schwierige Weltmeisterschaft, aber zurzeit läuft es gut. Mein Ziel ist es aber nicht, Weltmeister zu werden, sondern von Rennen zu Rennen das Beste zu geben.”

Als große Fußballfans - Márquez des FC Barcelona und Bradl des FC Bayern München - verbindet die beiden Piloten nicht nur der Motorradrennsport, sondern auch der Name Josep Guardiola.

Der ehemalige Barça-Trainer wechselte in diesem Jahr nach München. Als er in der Sendung gefragt wird, ob Bayern den besten Trainer der Welt geholt hat, sagte Bradl : „Das wird sich herausstellen. Ich denke, es war auf jeden Fall ein richtiger Schritt. Sicher werden die nächsten Wochen eine interessante Zeit.”

Márquez hätte nichts dagegen, wenn „Pep” zu seinem Team zurückkehren würde: „Ja, natürlich. Er hat Barça unheimlich nach vorne gebracht. Ich bin ja ein großer Barça-Fan. Aber er steht jetzt vor einer großen Herausforderung. Er ist jetzt der Trainer der besten Mannschaft der Welt, die es zurzeit gibt. Ich bewundere ihn sehr für seine Werte, auch als Mensch.”

Zurück zum Thema Rennsport und mit Blick auf den aktuellen WM-Stand besetzen Márquez momentan Rang drei und Bradl Rang sieben. Nachdem der Spanier bereits erwähnte, dass er in jedem Rennen das Maximum geben möchte, formulierte Bradl seine Ziele folgendermaßen: „Von einem Rennsieg bin ich, glaube ich, definitiv weiter weg als er (Márquez). Aber ich denke, dass ich mit dem dritten Startplatz in Assen einen guten Anfang gemacht habe. Leider Gottes hat es nicht gereicht und ich bin selber etwas enttäuscht. Dennoch ist das Saison-Ziel von meiner Seite her, einmal aufs Podium zu kommen, denn so weit sind wir nicht davon entfernt.”

 

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