Nakamoto über den Honda-Test und die Zukunft des „Production-Racers"

Donnerstag, 7 Februar 2013

Shuhei Nakamoto, Executive Vice President von HRC, sagte gegenüber motogp.com, dass er glücklich darüber ist, welche Leistungen die beiden Repsol Honda Team-Piloten beim Test bislang gezeigt haben und dass ihn das hohe Tempo von Marc Márquez wenig überrascht.

Er kommentierte: „Beide Fahrer arbeiten sehr hart und testen mehrerer Elemente. Dani war mit einigen Sachen glücklich, mit einigen unglücklich - aber das ist normal bei den Winter-Tests. Marc testet, jetzt, da er eine MotoGP™-Maschine fährt, keine Teile, sondern lernt zunächst das Motorrad kennen und verstehen.” Auf die Frage, ob er von dem Tempo des Rookies überrascht sei, antwortete er: „Um ehrlich zu sein, nicht überrascht, aber er ist ein wenig schneller als ich erwartet hatte.”

Außerdem erwähnte er, dass er von den beiden anderen Honda-Fahrern, Stefan Bradl (LCR Honda MotoGP) und Álvaro Bautista (Go & Fun Honda Gresini),  erwartet hatte, dass sie ihre Leistungen in diesem Jahr verbessern. Bradl, sagte er, könnte in diesem Jahr ein ernsthafter Podium-Anwärter sein, während Bautista seine Podium-Ausbeute aus der letzten Saison mindestens verdoppeln könne.

Schließlich sprach er über Hondas „Production-Racer”, der für Satelliten-Teams ab 2014 eine billigere Option sein wird: „Wir werden ein werksspezifisches Motorrad erstellen, aber der Motor ist ein bisschen anders mit einem Ventil-Feder-System und einem Standard-Getriebe. Das Chassis versuchen wir ein wenig billiger zu machen, aber die Leistung zu erhalten, ist nicht einfach. Dies ist der Grund, warum sich unser Zeitplan ein wenig verzögert.” Das Motorrad soll mit der Magneti Marelli-Hardware und Dorna-Software laufen, und wird für alle Fahrer für den ersten Test nach dem Valencia-GP in diesem Jahr vollständig zur Verfügung stehen.

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