Hayden startet vorletztes Rennen mit Ducati aus der 1. Reihe

Nicky Hayden Japan 2013 QP Review
Samstag, 26 Oktober 2013

Ex-MotoGP™-Weltmeister Nicky Hayden zeigte am Samstag mit einer starken Leistung im 75-Minuten-Zeittraining für den AirAsia Grand Prix von Japan die Qualitäten, die in ihm stecken.

Der Amerikaner sicherte nach über einem Jahr einen Platz in der ersten Startreihe und dankte auf seiner gewohnt freundlichen Art vor allem seinem Team und seinen Fans für ihre Unterstützung auf dem Weg zu diesem dritten Platz.

Hayden passte sich gut an die ungewöhnlichen Bedingungen an, die während des 75-minütigen Qualifying herrschten. Nachdem alle freien Trainings an diesem Wochenende in Motegi wegen der Witterungsbedingungen abgesagt wurden, mussten die Fahrer diesmal gleich mit dem Qualifying beginnen.

Der MotoGP™-Titelträger von 2006 besetzte kurzzeitig die provisorische Pole und seine Bestzeit von 1:54,539 reichte am Ende aus, um den dritten Startplatz zu behaupten, nachdem Pole-Mann Jorge Lorenzo und WM-Spitzenreiter Marc Márquez die einzigen Fahrer waren, die ihn noch überholen konnten.

Es ist Haydens bestes Qualifying-Ergebnis seit Jerez 2012 - eine optimale Ausgangsposition für ein gutes Rennergebnis in seinem vorletzten Auftritt für Ducati, bevor er ab 2014 im Power Electronics Aspar-Team wieder eine Honda fahren wird.

Nach dem Qualifying erklärte er: „Es lief besser für mich als sonst und ich war in der Lage, in die erste Reihe zu fahren. Ich bin ein wenig sauer, nicht auf der Pole zu sein, denn es sah für eine Weile danach aus, aber ich wusste, dass diese Jungs (Lorenzo und Márquez) noch etwas extra hervorzaubern können und das haben sie auch gemacht. Als die Strecke abtrocknete, konnte ich mich nicht wirklich verbessern. Im Nassen haben wir nicht die gleichen Probleme, wie wir sie im Trockenen haben. Die Probleme beim Kurvenfahren, das Chattering, die Wheelies - das alles verschwindet bei Nässe und unser Bike funktioniert wirklich gut.”

Der 32-Jährige fügte hinzu: „Wie auch immer, es ist die erste Reihe, wir müssen es also genießen und auszunutzen, um ein gutes Rennen zu machen. Danke an mein Team für ihre harte Arbeit wie eh und je in einer sehr schwierigen Zeit für uns alle, mit vielen Veränderungen. Danke auch an die japanischen Fans, die an einem bislang harten Wochenende so lange ausgehalten haben, wir wollen ihnen am Sonntag eine gute Show bieten.”

 

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