Pedrosa reflektiert seinen Kampf mit Lorenzo

Pedrosa 2013 Valencia race review
Sonntag, 10 November 2013

Repsol Honda-Pilot Dani Pedrosa beendete die MotoGP™-Weltmeisterschaft 2013 mit einem 13. Podium des Jahres und mit 300 Punkten auf dem dritten Gesamtrang hinter dem neuen Weltmeister Marc Márquez und dem Vizeweltmeister Jorge Lorenzo.

Pedrosa beendete auch das 30-Runden-Rennen in Valencia zwischen Lorenzo und Márquez, nachdem er in der ersten Hälfte mit Lorenzo einen nervenzerreißenden Kampf führte.

In dem Gefecht wurde Pedrosa von Lorenzo in einem kritischen Augenblick von der Strecke gedrängt, wonach Pedrosa kurzzeitig auf den fünften Rang zurückfiel. Doch er machte schnell wieder an Boden gut, indem er zuerst an Alvaro Bautista und Valentino Rossi vorbeizog und später vor Teamkollege Márquez den zweiten Platz einnahm. Márquez wollte natürlich nicht in einen Kampf mit Pedrosa verwickelt werden, denn der Rookie wusste, dass der dritte Platz ausreichte, um den Titel zu bekommen.

Als Reaktion auf das Gerangel mit Lorenzo, sagte Pedrosa: „Ich bin gut gestartet und ich konnte sehen, dass Jorge versuchte, am Anfang nicht zu schnell zu gehen. Also habe ich versucht, mit vor ihn zu setzen, aber jedes Mal, wenn ich einen Angriff startete, schlug er zurück. Wir hatten einen starken Kampf. Ich versuchte, an einer anderen Stelle vorbeizugehen, um es schwieriger für ihn zu machen. Aber er fand immer einen Weg. Ein paar Mal pushte er zu hart und das zweite Mal, bin ich in Kurve zwei fast gestürzt.”

Er fuhr fort: „Seine (Lorenzo) Strategie war klar, und ich verstehe es. Wir hatten einen guten Kampf, und ich hatte ein paar Berührungen mit ihm. Als ich spürte, dass er mich berührt, musste ich das Bike aufrichten. Ich hatte keine andere Wahl. Natürlich lernt man dadurch für die Zukunft dazu.”

Lorenzos Version zu den Ereignissen war folgende: „Natürlich wollte ich Dani nicht berühren, aber ich hatte meine Strategie und ich musste es bis zum Ende versuchen. Das erste Mal bremste er früher als ich es erwartet hatte und das zweite Mal versuchte er, auf der Außenseite zu bleiben und wir fanden uns an der gleichen Stelle wieder. Es tut mir leid, denn ich will nie einen anderen Fahrer berühren.”

Zum Abschluss kommentierte Pedrosa seine besten und schlechtesten Momente des Jahres 2013: „Sicherlich sind die guten Momente, wenn man gewinnt und wenn du es mit deinem Team genießen und den Sieg feiern kannst. Die schlechten Momente sind, wenn man stürzt. Offensichtlich war der schlimmste Sturz in Aragon, was nicht mein Fehler war. Ein weiterer schlimmer Zwischenfall war der Sturz auf dem Sachsenring, als ich mir das Schlüsselbein brach. Der ging auf meine Kappe.”

 

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