Pedrosa: Die Statistiken des Spaniers

Donnerstag, 23 Mai 2013

Mit seinem Sieg in Frankreich ging Dani Pedrosa zum ersten Mal in fast fünf Jahren in der WM-Fahrerwertung in Führung. Jetzt, in seiner achten MotoGP™-Saison, ist der Repsol Honda Team-Fahrer stärker als je zuvor und wird alles versuchen, um in diesem Jahr seinen ersten Titel der Königsklasse zu sichern.

Es war am 13. Juli 2008, als Pedrosa die WM-Führung verlor, nachdem er auf dem Sachsenring im Regen stürzte. Durch den Unfall verlor er nicht nur das Rennen, sondern ruinierte auch aufgrund der schweren Verletzungen all seine Titel-Hoffnungen. Die Ironie des Schicksals wollte es so, dass er bei ähnlich komplizierten nassen Bedingungen in Le Mans die Führung der Weltmeisterschaft erstmals wieder an sich nahm.

Der Triumph des Spaniers am Sonntag markierte auch seinen ersten Königsklasse-Sieg in Frankreich, nachdem er in den letzten Jahren mehr als oft von Verletzungen betroffen war. Zum letzten Mal, wurde Pedrosa im Juni 2011 operiert. In der Tat gibt es nur noch drei Strecken im Rennkalender, auf denen Pedrosa in keiner der drei Kategorien bislang einen Sieg erzielen konnte: Losail, Circuit of the Americas und Silverstone.

Außerdem gewann Pedrosa in Le Mans sein zweites Rennen in Folge und feierte seinen achten Sieg der letzten 12 MotoGP™-Veranstaltungen. Er hat die 3.000-Punkte-Marke überschritten; eine Zahl, die nur durch Loris Capirossi und Valentino Rossi übertroffen wird.

Mit insgesamt 24 Siegen in der Top-Kategorie zieht Pedrosa gleichauf mit dem aktuellen Titelverteidiger Jorge Lorenzo und dem dreifachen Weltmeister Wayne Rainey. Das Trio befindet sich einen Sieg hinter Raineys großem Rivalen und 1993-Weltmeister Kevin Schwantz, der vor kurzem die Fähigkeiten von Pedrosa und dessen Chancen auf den MotoGP™-Titel in Frage stellte.

Am Samstag in Le Mans war das erste Mal in 16 Rennen, dass er in der Qualifikation die erste Startreihe verpasste. Stattdessen musste er von Position sechs starten - die niedrigste Startplatzierung, die er, seit seinem Eintritt in die Königsklasse, in einen Sieg umgewandeln konnte.

Auf dem Weg zu seinem 47. WM-Sieg erzielte er seine erste schnellste Runde des Jahres 2013 (und die 36te seit seinem Aufstieg in die MotoGP™-Klasse vor sieben Jahren), sein 115. WM-Podium und sein 74. Podium in der Königsklasse, fünf mehr, als sein Ex-Teamkollege Casey Stoner.

Diese Zahlen scheinen darauf hinzudeuten, dass das einzige, was Pedrosa noch fehlt, der MotoGP™-WM-Titel ist. Mit 14 Grands Prix, die in dieser Saison noch zu fahren sind, führt der Vizemeister von 2012 die Meisterschaft mit sechs Punkten Vorsprung an. Wird dies vielleicht sein Jahr?

 

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