Rossi: „Um sie zu schlagen, müssen wir unser Maximum geben"

Rossi: “Maximum effort required to beat rivals”
Donnerstag, 28 Februar 2013

Valentino Rossi war nach dem letzten Tag in Malaysia guter Dinge, räumte aber ein, dass es kein leichtes Unterfangen sein wird, seine Rivalen zu schlagen. Der neunfache Weltmeister beendete diese Woche auf dem fünften Gesamtrang hinter Monster Yamaha Tech 3-Pilot Cal Crutchlow sowie dem Repsol Honda Team und seinem Teamkollegen.

Teamkollege Jorge Lorenzo führte das Feld mit seiner persönlichen Bestzeit von Sepang an. Rossis schnellste Zeit war eine 2:01.062, rund eine dreiviertel Sekunde langsamer als die seines spanischen Boxennachbars.

„Die Balance ist nicht so schlecht, aber wir hatten ein paar mehr Probleme im Vergleich zu den ersten beiden Tagen,” erklärte Rossi während eines Video-Interviews mit motogp.com. „Wir hatten heute ein bisschen Pech, es tauchten viele kleine Probleme mit dem Motorrad auf, die unsere Arbeit verlangsamten. Wie auch immer, am Ende konnte ich meine Rundenzeit verbessern und den vierten Rang behaupten - und ich bin nicht so weit weg von Jorge.”

Als Einschätzung für den Wettbewerb in der kommenden Saison, fügte Rossi hinzu:

„Wir wissen bereits, dass die Hondas sehr schnell sind - beide - und dass Lorenzo sehr beeindruckend fährt. Um mit diesen drei Jungs zu kämpfen, müssen wir uns maximal anstrengen und vielleicht auch mehr.”

Lorenzo kann sich vielleicht ein wenig mehr entspannen, nachdem er diese Woche den offiziellen Sepang-Rundenrekord schlagen konnte, wenn auch nicht die 2:00.100 von Dani Pedrosa, die im vorhergehenden Test in Malaysia vor drei Wochen aufgestellt wurde. Allerdings freut sich Lorenzo, dass er jetzt seine erste Rennsimulation 2013 in der Tasche hat.

„Endlich konnten wir eine Rennsimulation abschließen,” begann er. „Es war viel schwerer (als üblich), weil wir sie zur heißesten Zeit des Tages durchgeführt haben, daher war es physisch schwierig und ich hatte kein so tolles Gefühl mit der Front. Somit waren die Rundenzeiten während des Laufs nicht so gut, wie ich es erwartet hatte, aber mit den Problemen, die wir hatten, war es nicht so schlecht.”

Dieses Jahr zielt Lorenzo nicht nur seine dritte Königsklasse-Krone an, sondern auch seinen ersten Titelgewinn in Folge, nachdem er seine bisherigen Titel in den Jahren 2010 und 2012 holte.

 

 

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