Scassa bleibt für den Rest der Saison 2013

Dienstag, 1 Oktober 2013

Der italienische MotoGP™-Neuling Luca Scassa, der am vergangenen Wochenende im MotorLand Aragón sein Debüt machte, wird die verbleibenden vier Saison-Rennen am Start sein.

Der 30-Jährige kam ins Team Cardion AB Motoracing, nachdem klar war, dass Team-Pilot Karel Abraham für den Rest der Saison ausfallen würde. Der Tscheche muss seine linke Schulter, die er sich bei einem Sturz im ersten Training für den Indianapolis Grand Prix Mitte August verletzte, operieren lassen.

Im Vorfeld des Aragón-Wochenendes erklärte das tschechische Team, dass Scassas Zukunft davon abhängig wäre, wie das erste Rennen verlaufen würde; nachdem er in Aragón vom 22. Startplatz als 17. ins Ziel fuhr, und damit bei seinem Debüt die Punkteränge um nur zwei Positionen verpasste, und dass, obwohl er bei einem Zwischenfall viel Zeit verlor, wurde nun bekanntgegeben, dass er auch die restlichen Rennen fahren wird.

„Zu Beginn des Rennwochenendes hatte Luca keine Erfahrung und, weil er schwerer und größer ist als Karel, benötigte er andere Einstellungen am Motorrad,” erklärte Marco Grana, Chefmechaniker bei Cardion AB Motoracing. „Wir mussten Schritt-für-Schritt vorgehen, und wir waren in der Lage, Verbesserungen zu erreichen. Luca ist von dem Motorrad begeistert und wir sind glücklich mit seinem Ergebnis. Zu Beginn des Rennens hatte er Pech, denn Petrucci und Laverty kollidierten vor ihm und er verlor über zehn Sekunden. Allerdings konnte er schnell wieder an Tempo zulegen und hat andere Fahrer vor ihm überholt. Die Tatsache, dass Luca der Wechsel von Supersport zu einem der stärksten Bikes der Welt gelang, ist ein gutes Ergebnis und eine gute Grundlage für die kommenden Rennen, die Luca bei uns an Bord sein wird.”

Scassa war auch sehr zufrieden mit seinem ersten Auftritt auf der ART-Maschine.

„Ich muss zugeben, dass es sehr, sehr hart war,” kommentierte er sofort. „Meine linke Schulter schmerzt, wegen der vielen Linkskurven. Dennoch bin ich sehr glücklich - es ist eine unglaubliche Erfahrung für mich und ich muss mich bei Karel Abraham (Senior) für diese Gelegenheit danken. Ich bin ganz zufrieden mit dem Ergebnis; unsere Rundenzeiten waren nicht schlecht und es ist nur schade, dass ich wegen der Kollision zwischen Petrucci und Laverty viel Zeit verloren habe. Allerdings habe ich alles gegeben, um die Fahrer vor mir einzuholen. Jetzt kann ich das nächste Rennwochenende kaum erwarten.”

 

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