Suzuki MotoGP™ bestätigt Richtung in Mugello

Mittwoch, 25 September 2013

Das Suzuki-MotoGP-Test-Team hat am Mittwoch einen positiven zweitägigen Test in Mugello in Italien abgeschlossen. Die gewonnenen Daten und die überarbeiteten Einstellungen werden dabei helfen, das Test- und Entwicklungsprogramm des japanischen Herstellers weiter voranzutreiben.

Im Anschluss an den Drei-Tage-Test in Misano vergangene Woche, bewerteten die Testfahrer Randy De Puniet und Nobuatsu Aoki in Mugello weitere Verbesserungen des Suzuki-Motors, der für einen insgesamt besseren Top-Speed überarbeitet wurde. Weiterhin testeten sie eine neue Motor-Verkleidung, ebenfalls für mehr Top-Speed konzipiert, welches keine negativen Auswirkungen unter verschiedenen Streckenbedingungen zeigte. Zudem wurde das vom Team neu gewählte Chassis-Design und Elektronik überprüft, die beide für eine besser Traktionskontrolle und Motorbremse sorgen sollen.

Die neue Motor-Verkleidung ergab eine bessere Top-Speed-Leistung, demzufolge war der erste Test davon in Misano eine Verbesserung und ein Schritt nach vorn. Vergleichs-Tests zwischen Misano und Mugello zeigten, dass die Eigenschaften der Maschine beim Bremsen und im Kurveneingang verbessert werden konnten. Außerdem konnte das Team eine neue Richtung auf der Suche nach besserem Hinterrad-Grip einschlagen. Ein Punkt, den das Suzuki MotoGP-Test-Team in den nächsten Monaten weiterentwickeln will.

Bei trockenen Streckenbedingungen an beiden Tagen - und Temperaturen im Bereich zwischen 20-36 Grad - absolvierte De Puniet am Eröffnungs-Tag 67 Runden und Aoki 10 Runden. De Puniets beste Rundenzeit war eine 1:50,080 am Dienstag, und heute verbesserte er seine Zeit nach insgesamt 53 Runden auf dem 5,245 km langen Rundkurs auf 1:49,260.

De Puniet sagte: „An diesen zwei langen Tagen haben wir viel am Elektronik-Mapping in verschiedenen Situationen gearbeitet. Wir wissen auch, dass wir mehr am Hinterrad-Grip arbeiten müssen. Wir hatten erwartet, dass Mugello eine schwierige Strecke ist, und nach diesem Test konnten wir eine Menge Informationen für die Ingenieure gewinnen.”

„Ich bin ein wenig traurig, dass dies der letzte Test für diese Saison war, denn ich habe es genossen, dieses Bike zu fahren und mit dem Suzuki Factory Team zusammenzuarbeiten. Ich hoffe, dass ich mehr Möglichkeiten haben werde, in Zukunft wieder zu fahren und dieses Motorrad weiter zu verbessern.”

Suzuki-MotoGP-Test-Teammanager Davide Brivio sagte: „Es war ein weiterer intensiver Test, bei dem wir erneut wertvolle Informationen an unsere Ingenieure weitergeben konnten. Wir fanden einige positive Bestätigungen bei ein paar neuen Teilen, die wir eingehend testen konnten; Dazu gehörten der neue Rahmen, der neue Motor und die neue Verkleidung. Natürlich fanden wir auch Punkte, die verbessert werden müssen, und jetzt haben wir mehr Informationen sowie einige neue Richtungen - und haben auch einige Hausaufgaben zu erledigen.”

„Randy hat uns sehr geholfen, auch wenn es für ihn zwischen seinen regulären MotoGP-Wochenenden eine Extra-Anstrengung war. Ich möchte Randy sehr herzlich für seinen Beitrag bei der Suche nach den Stärken und Schwächen unseres Projektes danken. Seine Rückmeldungen waren - und sind - wichtig für unserere Entwicklungs-Arbeit, die in den kommenden Monaten noch vor uns liegt. Ich möchte auch dem Aspar-Team danken, die Randy die Möglichkeit gaben, an den Tests teilzunehmen.”

„Die Team-Mitglieder haben auch großartig gearbeitet und ich bin glücklich, dass wir unseren Test-Job im nächsten Jahr zusammen fortsetzen werden. Jetzt gehen wir für weitere Tests zurück nach Japan und freuen uns auf die nächste Gelegenheit, wo wir wieder gemeinsam mit den anderen starken MotoGP-Konkurrenten auf die Strecke gehen können.”

Suzuki-MotoGP-Projektleiter Satoru Terada fügte hinzu: „Wir haben heute unsere diesjährigen Tests in Europa abgeschlossen, nachdem wir mehrere Strecken besucht haben und die Schwachstellen unseres Motorrades finden konnten. Ein schneller Fahrer wie Randy hat uns geholfen, das jetzige Niveau unserer Maschine besser zu verstehen. Somit können nun nach Japan zurückkehren, um an den Lösungen zu arbeiten. Wir haben mehrere Richtungen, in die wir jetzt entwickeln können und ich bin sehr froh, dass wir ohne Probleme mit dem Bike viele Kilometer auf der Strecke zurücklegen konnten: Dies ist sehr positiv für die Zukunft unserer Renn-Aktivität.”

 

TAGS 2013 Randy De puniet

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