Teams und Fahrer zum Thema Gesamtgewicht in der Moto2™

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Teams and riders discuss Moto2™ 215kg combined weight
Freitag, 1 März 2013

Zwei Moto2™-Tests für 2013 wurden bereits abgeschlossen, nur noch ein Test steht den Teams zur Verfügung bevor die Rennsaison startet, da sprach motogp.com mit Marc VDS Racing Team und Pons Tuenti HP 40, um die Probleme und Vorteile zu erörtern, die das neue Gesamtgewicht, das in der Kombination aus Fahrer und Motorrad 215 kg beträgt, haben kann.

Beide Teams stehen mit ihren Fahrern vor unterschiedlichen Herausforderungen. Auf der einen Seite muss bei den leichteren Fahrern Gewicht hinzugefügt werden, während beide Teams auch schwerere Fahrer haben, die möglicherweise von der Regelung profitieren könnten. Crew Chief von Marc VDS Racing Team-Pilot Mika Kallio, Naoya Kaneko, fasst die Unterschiede wie folgt zusammen: „Eine Art Vorteil für schwere Fahrer ist, dass sie einen größeren Körper haben, und sie dadurch das Gewicht auf der Maschine so verlagern können, dass sich der Schwerpunkt an der richtigen Position befindet - beim Bremsen ein wenig nach hinten, in der Kurve ein wenig nach vorn - so können sie das dynamische Gewicht ändern. Für einen kleinen Fahrer ist dies ein bisschen schwierig. Es gibt also eine gute Seite und eine negative Seite.”

Kallio selbst, der seiner Kalex rund 10% seines Körpergewichts hinzufügen musste, kommentierte: „Für mich war es im Vergleich zum vergangenen Jahr kein großer Unterschied. Aber natürlich konnte man in manchen Situationen, wie beim Bremsen, spüren, dass man etwas mehr Gewicht als im letzten Jahr mit sich herumschleppt. Aber es ist wirklich kein großer Unterschied und wir müssen noch etwas probieren, wo wir das ganze Gewicht hin packen.”

Santi Mulero, Chefmechaniker von Tuenti HP 40-Pilot Pol Espargaró, glaubt, dass die Änderung eine gute Sache ist, dennoch ist er der Meinung, dass ein kleinerer Fahrer im Vorteil ist: „Ehrlich gesagt, ich sehe es als eine positive Veränderung. Warum? Weil es eine Kategorie mit gleichen Motoren ist und mehr oder weniger gleichen Bedingungen für unterschiedliche Fahrer, in der Theorie kann es aber für einige Fahrer Nachteile bringen.”

„[Aber hat die Regeländerung] Große Vorteile? Nein. Bei einigen Rennen zum Beispiel, gibt es Situationen, zum Beispiel im letzten Jahr in Silverstone, wo Scott [Redding], ein schwerer Fahrer, mit Marc [Márquez] kämpfte. Und wer lag vorn? Scott. Es gibt immer spezielle oder spezifische Fälle. Wenn auch in der Regel, aus meiner Erfahrung, ein leichterer Fahrer immer einen Vorteil hat.”

Espargaró macht sich über das zusätzliche Gewicht keine großen Sorgen: „Wir haben 2kg mehr oder weniger an Kameras in der Maschine, und das ist vielleicht das Gewicht, das wir hinzufügen müssen. Also für uns ist es kein Problem. Das Motorrad hat mehr oder weniger das gleiche Gewicht wie im letzten Jahr. Vielleicht ist es für die anderen Fahrer ja ein Problem, aber für uns ist es dasselbe.”

Sehen Sie das komplette Video zum Thema Moto2-Gesamtgewicht hier auf motogp.com. 

 

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