Pedrosa toppt Valencia-Test - Márquez brilliert bei Debüt

Mittwoch, 14 November 2012

Der Start in den zweiten Testtag auf dem Riacrdo Tormo Circuit in Valencia verzögerte sich zunächst, als die nasse Strecke die Mehrheit Fahrer hinderte, aus der Box zu fahren. Doch zwei Stunden vor Schluss hatte sich eine Linie herausgebildet, die trocken genug war, dass Dani Pedrosa die schnellste Zeit des Tages aufstellen und alle MotoGP™-Neulinge ihr Debüt machen konnten.

Repsol Honda Team-Pilot Marc Márquez, einer der am heißesten erwarteten Wechsel in diesem Jahr, brillierte bei seinem ersten Ausflug auf einer MotoGP™-Maschine, indem er die siebtschnellste Zeit des Tages aufstellte, nur über eine Sekunde von der Spitze entfernt. Sein Teamkollege Dani Pedrosa, der der Erste auf der Strecke mit Slicks war, verglich die 2013er-Honda mit der, die er am letzten Sonntag gefahren ist. Er führte den Tag mit einer Bestzeit von 1:32,322 an.

Ducati Team-Neuzugang Andrea Dovizioso machte sich auch am zweiten Tag weiter mit der Desmosedici vertraut und wurde Sechster, während Teamkollege Nicky Hayden neue Teile und Chassis-Einstellungen testete und die Sitzung auf dem vierten Platz beendete. Pramac Ducati-Pilot Andrea Iannone war einer der Fahrer, der den nassen Bedingungen am Morgen trotzte, fuhr jedoch auch am Nachmittag fort, sich mit seinem neuen Arbeitsgerät anzufreunden und beendete den Tag auf dem neunten Rang. Neuer Ducati-Testfahrer Michele Pirro, der für den verletzten Ben Spies eingesprungen war, legte ein gutes Tempo hin, sobald die Strecke abgetrocknet war und beschloss den Test auf dem achten Platz.

Monster Yamaha Tech 3-Fahrer Bradley Smith war der erste Rookie, der an diesem Morgen auf die Strecke entsandt wurde, um sein Debüt auf der M1 Yamaha zu machen. Der Brite schien mit seinem ersten Ausflug glücklich zu sein und beendete den Nachmittag auf Rang 11, nur knapp über zwei Sekunden hinter der Spitze. Sein Teamkollege Cal Crutchlow, den eine Verletzung in seiner Hand von seinem Sturz am Wochenende plagte, ging circa eine Stunde vor Schluss raus, um ein paar kleinere Upgrades seiner Yamaha auszuwerten. Er beendete den Tag auf dem zweiten Platz der Gesamtwertung.

Go & Fun Honda Gresini-Pilot Álvaro Bautista freute sich, dass die Strecke doch noch abtrocknete, da der Spanier seine 2012er-Maschine gegen eine aktualisierte Version mit einigen neuen Teilen auswerten wollte. LCR Honda MotoGP-Pilot Stefan Bradl hingegen fuhr mit einer ähnlichen Maschine wie Pedrosa, dem neuen 2013er-Modell, wo der einzige wesentliche Unterschied das Elektronik-Paket ist. Heute wurde außerdem bekanntgegeben, dass der Deutsche auch 2014 weiter bei seinem Team fahren wird, und zwar auf einer vollkommen werksunterstützten Version. Bautista war Fünftschnellster und Bradl Dritter.

Power Electronics Aspar-Pilot Aleix Espargaró, der heute Morgen einer der fleißigsten Fahrer auf der Strecke war und viele Runden absolvierte, während Teamkollege Randy de Puniet am Nachmittag im Trockenen aktiver war. Beide arbeiteten an ihrem jeweiligen Chassis. Espargaró beendete den Tag auf Rang 15 und De Puniet auf Rang 10. Came IodaRacing Project-Pilot Danilo Petrucci konnte in den letzten verbleibenden Stunden die Arbeit an seinem neuen Suter-Chassis beginnen, kommentierte aber, dass das Team, mit der Einführung der Standard-Elektronik ab dem nächsten Jahr, in zukünftigen Tests dazu wechseln wird. Petrucci belegte am Ende des Tests Platz 13.

Avintia Blusens-Pilot Hiroshi Aoyama beschloss, den Tag auszusitzen. Er wird mit dem Team für einen Test Ende November nach Jerez zurückkehren. Héctor Barberá andererseits drehte weitere Runden, um sich mit seiner neuen BQR-FTR-Maschine vertraut zu machen. Seine Zeit setzte ihn am Ende des Tages auf den 14. Rang. Die NGM Mobile Forward Racing-Piloten Colin Edwards und Claudio Corti entschieden ebenfalls, heute nicht auf die Strecke zu gehen.

Das Yamaha Factory Racing-Duo Jorge Lorenzo und Valentino Rossi hatten bei ihrem Test in Aragón eine schwierige Sitzung, die durch Regen und einen Crash von Lorenzo getrübt wurde. Lorenzo blieb dabei glücklicherweise unverletzt. Rossi erklärte später, dass er mit dem Bike glücklich war, und dass sich, abgesehen von der Leistungserhöhung, nicht viel vom letzten Mal, als er 2010 die 800er-Maschine gefahren ist, geändert hat.

 

 

 

 

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