Rossi testet Kyle Buschs NASCAR

Dienstag, 23 April 2013

Neben ihrem aufreibenden und knapp bemessenen Rennprogramm, fanden zwei der weltweit bekanntesten Rennfahrer die Zeit, sich auf dem legendären Charlotte Motor Speedway in North Carolina für eine NASCAR-Tour zu treffen.

Am Montagmorgen hatte Valentino Rossi die Gelegenheit, Kyle Busch, Sieger der letzten drei NASCAR Nationwide-Rennen, zu treffen, um zunächst von dem Amerikaner alle Einzelheiten zu erfahren, wie der Nationwide Toyota Camry zu zähmen sei. Dann konnte Valentino per Headset zuhören, während Busch zahlreiche High-Speed-Runden auf dem sagenumwobenen Charlotte-Oval drehte.

Dann kam der Moment der Wahrheit und der 'Doktor' kletterte in das Stahlrohr-gerahmte Auto, legte den Schalter um und der 650-PS-Motor startete seinen typischen V8-Sound. Dann gab es kein Halten mehr und Rossi brauste auf den Superspeedway, der mit vier 24-Grad-Steilkurven zu einer der schnellsten und anspruchsvollsten Strecken im NASCAR-Rennkalender gehört. Bei rund 300 km/h fühlte sich der Italiener immer wohler und als er in die Boxengasse zurückgekehrt war, kletterte mit einem breiten Lächeln aus dem Auto.

„Es war so cool, dieses Gefühl zu erleben!”, strahlte Valentino. „Ich habe viele Freunde aus Europa und Italien, die NASCAR folgen. Es ist etwas ganz anderes als das, was wir in Europa haben  - spannende, hohe Geschwindigkeit und ein tolles Gefühl in der Kurve. Der Grip ist enorm, man klebt regelrecht auf der Rennstrecke. Es war toll, ich habe es sehr genossen. Ich liebe es, Rennautos zu fahren, schon immer, daher war es aufregend, ein NASCAR zu fahren.”

Valentino fügte hinzu: „Am Anfang war es ein wenig seltsam, weil es schwierig ist, geradeaus zu fahren. Aber nach einigen Runden hatte ich mehr Selbstvertrauen und war in der Lage, schneller und schneller und schneller zu fahren. Ich muss sagen, ich komme sehr gut mit Kyle aus. Er ist ein toller Typ. Ich mag ihn und er gab mir viele wichtige Tipps.”

Kyle Busch, der erfolgreichste NASCAR Nationwide-Fahrer in der Geschichte (er erzielte 55 Nationwide-Siege im Laufe seiner Karriere), hatte nicht nur Spaß, mit dem weltweit berühmtesten Motorrad-Rennfahrer Zeit zu verbringen, er war auch sehr beeindruckt von Rossis NASCAR-Fahrkünsten.

„Ich denke, es war eine wirklich coole Erfahrung und es hilft auch, wenn man zwei Jungs hat, die von ihrem Sport begeistert sind und ein gutes Mantra haben,” lächelte 'Rowdy' Busch. „Ich denke, Rossi ist ein wirklich cooler Typ. Wir hatten einfach nur Spaß, zusammen abzuhängen. Für mich war es eine super Erfahrung. Es ist cool, Monster Energy brachte uns zusammen, wir hatten eine Menge Spaß.”

„Ich denke, er hat es ziemlich gut gemacht. Er startete ein wenig langsam, was in Ordnung ist, aber mit jeder Runde hat er zugelegt. Er konnte sogar einige konkurrenzfähige Rundenzeiten aufstellen - solche Zeiten würden ihn bei den Nationwide Series-Trainings in die Top-15 platzieren. Das ist ziemlich gut für das erste Mal und für jemanden, der das Fahren auf zwei Rädern gewöhnt ist.”

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Monster Energy

 

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