Rossi erzielt bestes Startplatz-Ergebnis seit 2010

Yamaha Factory Sepang 2013 Q2 review
Samstag, 12 Oktober 2013

Valentino Rossi holte am Samstag in Sepang mit dem zweiten Startplatz für den Shell Advance Malaysian Motorcycle Grand Prix sein bestes Qualifying-Ergebnis der Saison.

In der Tat ist das Ergebnis für den neunfachen Weltmeister sogar das beste Qualifying-Ergebnis seit Motegi 2010.

Nachdem ein Regenschauer vor der Session auf den Sepang International Circuit niederging, mussten die Fahrer im Laufe des 15-minütigen Q2-Qualifying bei tückischen Streckenbedingungen viele Risiken eingehen. Rossi gelang es, in seiner ersten Runde in Kurve 6 einen Rutscher auszusitzen. Als die letzten Minuten herunter gezählt wurden, war Rossi ein wichtiger Protagonist im Kampf um den Spitzenplatz und nahm mit einer Runde von 2:00,336 die provisorische Pole-Position ein. Dies hatte aber nur für ein paar Sekunden Bestand, bis Rivale Marc Márquez eine Rekordzeit postete, die nochmal 0,325 Sekunden schneller war.

„Ich bin sehr glücklich mit heute,” strahlte Rossi. „Von diesem Morgen konnten wir das Bike wirklich verbessern. Mein Team und ich haben hart gearbeitet an diesem Wochenende und mir gefällt das Setup sehr gut. Ich kann wirklich pushen und habe ein gutes Tempo. Kurz vor dem Qualifying begann es zu regen und die Situation erschwerte sich. Ich dachte, es wäre komplett abgetrocknet, aber zwei oder drei Ecken waren es nicht. In der ersten Runde hatte ich einen Ausrutscher und ich war sehr froh, nicht gestürzt zu sein. Ich muss mich bei meiner Yamaha bedanken!”

Er fügte hinzu: „Danach habe ich versucht, weiter zu pushen, und ich habe eine sehr gute Rundenzeit erzielt, vor allem angesichts der Bedingungen. Jetzt warten wir auf morgen und ich hoffe, dass es trocken ist, denn ich denke, dass wir im Trockenen sehr wettbewerbsfähig sind.”

Titelverteidiger Jorge Lorenzo machte eine ähnliche Erfahrung wie sein Teamkollege Rossi und hatte ebenfalls in Kurve sechs in seiner zweiten Runde einen kritischen Moment. Wie Rossi war auch er in der Lage, einen Sturz zu vermeiden, um daraufhin in die Box zurückzukehren und sich für eine Strategie zu entscheiden.

Als die Rundenzeiten begannen zu fallen, kehrte er sechs Minuten vor Schluss auf die Strecke zurück und nahm mit einer 2:00,792 sofort die provisorische Pole ein. Er hielt dem Druck stand und verbesserte sich auf eine 2:00,578. Doch aufgrund mangelnden Vertrauens in die Streckenbedingungen konnte er keine perfekte Runde aufstellen. Seine Zeit reichte schließlich für den vierten Startplatz in der zweiten Reihe, 0,567 Sekunden von der Pole entfernt.

Lorenzo erklärte: „Heute haben wir das Motorrad stark verbessert und ich fühle mich viel wohler als gestern. Ich habe im Freien Training einen langen Run absolviert, der ganz gut lief. Dann haben wir das Motorrad vor dem Qualifying ein wenig verändert und wir waren in der Lage, es weiter zu verbessern. Das Problem lag in einigen Kurven, vor allem in Kurve sechs und sieben, wo es nass war. In meiner zweiten Runde bin ich dort fast gestürzt, darum fehlte mir das Vertrauen, um eine perfekte Runde zu machen.”

 

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