Zarco nimmt Positives von starkem Heimrennen mit

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Zarco takes positives from strong home race
Donnerstag, 23 Mai 2013

Johann Zarco war zunächst unzufrieden, dass er das Podium in seinem Heim-Grand-Prix verpasst hatte, denn nachdem Takaaki Nakagami gestürzt war lag der Franzose sogar in Führung. Nach längerem Nachdenken aber, sieht der Came IodaRacing Projekt-Pilot Le Mans jetzt als Beginn seiner Saison.

Losail, Austin und Jerez waren hart für Johann Zarco, dessen Leistungen in den Qualifyings nicht zufriedenstellend waren, obwohl er sich in den Rennen stets steigern konnte - nicht zuletzt in Texas, wo er bis auf den sechsten Platz nach oben kletterte. In Frankreich qualifizierte sich der 22-Jährige, der aus Cannes stammt, auf den dritten Platz,  seine bisher beste Startplatzierung, seit er 2012 in die Moto2™ wechselte.

Kurz nach dem dramatischen Rennen am Sonntag, fühlte sich Zarco desillusioniert, doch nachdem einige Zeit vergangen ist, fing er an, die positiven Aspekte zu sehen.

„Nun, da das Rennen vorbei ist und ich Zeit hatte, nachzudenken, bin ich glücklich,” sagte er gegenüber motogp.com in der Woche nach dem Rennen. „Es war großartig, den Grand Prix anzuführen. Es war toll und ich hatte unter meinem Helm ein Lächeln im Gesicht. Trotz, dass ich als Fünfter das Rennen beendet habe, obwohl ich so lange geführt hatte, darf ich nicht enttäuscht sein. Der Start in die Saison war schwierig, daher kann ich mit dem fünften Platz zufrieden sein.”

„Ich hatte ein paar Probleme, wenn ein anderer Fahrer mich überholte; das hat mich abgelenkt und so konnten auch die anderen an mir vorbei. Allerdings denke ich, dass die fünfte Position hier ein guter Weg ist, um neu zu beginnen. In Mugello will ich wieder angreifen und um das Podium kämpfen. Ich bin von meinem Start in die Saison enttäuscht, weil wir gehofft hatten, näher am Podium zu sein oder sogar auf dem Podium zu stehen. Leider habe ich es nicht geschafft - manchmal war Pech im Spiel und manchmal habe ich mich auf der Suter nicht zu 100% wohlgefühlt.”

Dennoch betont Zarco, dass er mit dem Suter-Chassis jetzt bessert zurechtkommt.

„Das ist ein Motorrad wie kein anderes,” so der Franzose. „Mein Team arbeitet auch gut damit. Márquez war die Referenz, nachdem er (2012) mit dem Chassis große Dinge erreicht hatte. Das war unsere Basis und manchmal hatte ich damit zu kämpfen, aber ich habe mich auf jeder Strecke immer mehr angepasst und jetzt ist es viel besser. Ich versuche, mich in jeder Sitzung und jedem Rennen bis ans Limit zu pushen.”

Zarcos beste Saison bis heute war im Jahr 2011 in der 125ccm-Klasse. In diesem Jahr stand er in 11 von 17 Rennen auf dem Podium und wurde hinter dem Spanier Nico Terol Vize-Champion.

 

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