Aoyama hofft, in Deutschland fahren zu können

Mittwoch, 10 Juli 2013

Hiroshi Aoyama will in Deutschland an diesem Wochenende ein Comeback ins MotoGP™-Fahrerlager wagen, nachdem er die letzten beiden Rennen wegen einer Verletzung verpasste.

Der Avintia Blusens-Fahrer verletzte sich bei einem Sturz am Samstag zum Catalunya-GP zwei Fingern an der linken Hand. Nachdem er von Dr. Xavier Mir in Barcelona operiert wurde, konnten beide Finger rekonstruiert werden, aber die Spitze seines Ringfingers musste amputiert werden. Die Japaner wurde in Barcelona von Javier del Amor ersetzt, in Assen sprang Team-Reserve Ivan Silva ein.

Der 31-jährige Aoyama - letzter 250er-Weltmeister im Jahr 2009 - wird an diesem Wochenende auf dem Sachsenring an den Start gehen, sofern er die erforderlichen medizinischen Tests besteht.

„Ich freue mich sehr, dass Dr. Mir mir die Erlaubnis gegeben hat, nach Deutschland zu reisen, um am Grand Prix teilzunehmen,” sagte Aoyama am Mittwoch. „Mir ist klar, dass wir nicht genau wissen, wie es mir geht, bis ich mich aufs Motorrad setze, aber es bedeutet mir sehr viel, einfach nur dort hinzugehen.”

„Die Zeit, die ich seit der Operation gehabt habe, hat mir erlaubt, mich vollständig von den Verletzungen, die ich mir bei früheren Stürzen zugezogen habe, zu erholen; jetzt müssen wir nur noch ein Auge auf die Verletzungen der Hand haben und sehen, wo das Limit liegt. Aber so oder so, bin ich sehr glücklich, wieder auf mein Motorrad steigen zu können.”

Aoyama gewann 2007 auf dem Sachsenring, zwei Jahre später wurde er in der 250er-Klasse Gesamtsieger.

 

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