Jorge Martinez 'Aspar': „2013 werden die anderen CRTs aufholen"

aspar on first CRT season
Donnerstag, 22 November 2012

Der Team Manager von Power Electronics Aspar sprach nach Beendigung der ersten Saison der neuen CRT-Kategorie, die von seinen Fahrern Aleix Espargaró und Randy De Puniet dominiert wurde, über seine Erkenntnisse.

Nachdem am 11. November auf dem Circuit Ricardo Tormo in Valencia der letzte Grand Prix der Saison beendet war, sprach Jorge Martinez 'Aspar' mit motogp.com über seine Erkenntnisse, die er nach der ersten Saison seines Teams im neuen CRT -Format gewonnen hat.

Der Chef von Power Electronics Aspar kann sich logischerweise über eine positive Bilanz freuen: De Puniet und Espargaró haben in 13 von 18 Rennen in diesem Jahr in der CRT-Kategorie dominiert und sich sieben Mal für die Top-Ten der schnellsten Fahrer in der MotoGP-Klasse platziert. Die beiden Piloten verzeichneten 17 Mal die schnellste Zeit des Qualifyings (der CRT-Klasse) und machten die „Krone” der Unterkategorie fast ausschließlich unter sich aus. Schließlich wurde dieser Kampf im letzten Rennen, in Cheste, entschieden, wo Espargaró sich zum wiederholten Male gegen seinen Teamkollegen behauptete. Im Laufe der Saison war der Katalane bester CRT-Pilot in Jerez, Portugal, Katalonien, Großbritannien, Laguna Seca, Aragón, Japan, Malaysia und Australien.

„Ja, es freut mich sehr. In einem wirklich harten Jahr für uns in den drei Kategorien, waren es die CRTs, die uns über die gesamte Saison Freude bereitet haben. Als das sechstbeste Team der MotoGP mit Aleix Espargaró als CRT-Meister und Randy als Zweitplatzierten beenden wir ein großartiges Jahr” sagte Aspar.

De Puniet und Espargaró teilten sich die Box als Teamkollegen, aber auch als Rivalen im Kampf um den Titel des Top-CRT-Piloten. Die Beiden haben sich im Laufe des Jahres an der Spitze der CRT-Klassifikation abgewechselt und Martinez verriet, wie er den Zweikampf hinter verschlossenen Türen miterlebte.

„Es war sehr gut. Normalerweise ist es nicht einfach, denn jeder will gewinnen. Randy war von Anfang an einen Schritt voraus, war schneller als Aleix. Ich denke, dass sich Aleix das ganze Jahr über als Fahrer verbessert hat, aber die Wahrheit ist auch, dass er ein gewisser Respekt herrschte, was ich mir von den Piloten auch wünsche. Zwischen ihnen und auch zwischen dem technischen Team war das Verhältnis im Allgemeinen ziemlich gut.”

Es ist zwar richtig, dass die ART-Maschinen dem restlichen CRT-Feld das ganze Jahr über einen Schritt voraus waren, da Aprilia von der langjährigen Erfahrung im Rennsport profitierte, dennoch glauben viele, dass 2013, nachdem alle auf ein Jahr mehr Erfahrung zurückblicken können, der CRT-Wettbewerb härter und ausgeglichener wird. Jorge Martinez teilt diese Meinung und sagte:

„Das ist sicher, aber wir arbeiten bereits daran, uns im nächsten Jahr zu verbessern. Ich denke, es war ein ziemlich gutes Jahr, wir befanden uns in der Regel zwischen 1,3 und 1,8 Sekunden hinter dem Schnellsten [MotoGP], und wir glauben, dass wir uns noch weiter verbessern und uns den Werksteams an der Spitze nähern können, aber höchstwahrscheinlich werden die anderen CRT-Teams im nächsten Jahr zu uns aufholen. Dieses Jahr haben wir hart gearbeitet, wir haben die Aerodynamik, Fahrwerk und Elektronik verändert und ich hoffe, die nächsten Tage [beim MotoGP-Test in Valencia] so weitermachen zu können, denn wir haben bereits einige wichtige Dinge, die es zu verbessern gilt.”

 

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