Luca Marini: 'Dieses Wochenende will ich von den Besten lernen'

luca marini wild card at Misano
Donnerstag, 12 September 2013

Zweiter in der italienischen Meisterschaft, Luca Marini, wird an diesem Wochenende in Misano mit einer Wildcard in der Moto3™-WM debütieren. Und dort hat er einen ganz besonderen Berater: seinen Halbbruder Valentino Rossi.

Luca Marini ist mehr als nur ein vielversprechender Moto3-Pilot. Mit seinen 16 Jahren hat er in der italienischen CIV-Meisterschaft sechs Podiumsplätze in acht Rennen erreicht und besetzt zwei Rennen vor Schluss den zweiten Gesamtrang. Am vergangenen Wochenende nahm er am Lauf der spanischen CEV-Repsol Meisterschaft in Albacete teil und viele Augen waren auf ihn gerichtet, denn er ist der Bruder von keinem Geringeren als Valentino Rossi.

„Dies ist meine zweite Saison in der Moto3, und ich wusste, dass ich es gut machen kann. Ich bin in einem guten Team mit guten Mechanikern, die mir immer ein sehr konkurrenzfähiges Motorrad gegeben haben. Obwohl ich keinen Sieg bislang holen konnte, hoffe ich, dass ich das in Mugello schaffen werde. Der Titel ist sehr schwierig, aber solange es eine mathematische Chance gibt, werde ich es versuchen,” sagte Marini.

An sein WM-Debüt am kommenden Wochenende in Misano hat Marini realistische Erwartungen: „Ich hoffe, von den Besten lernen zu können und in vielen Bereichen zu wachsen. Mein Bruder sagte mir, das es eine große Chance für mich ist. Er denkt, dass ich es gut meistern werde. Ich bin sehr glücklich, ihn als Berater zu haben, mehr kann ich nicht verlangen.”

Es existiert das Gerücht, dass Valentino Rossi ein Team vorbereitet, um in der Moto3-WM mit Fenati und Luca Marini anzutreten. Aber sein jüngerer Bruder schwankt noch zwischen den Optionen, ein Jahr weiter in der Italienischen Meisterschaft zu bleiben, oder den Sprung in die Weltmeisterschaft zu wagen ...

„Sicherlich ist es ein Risiko, in die WM zu gehen, wenn man noch nicht bereit ist, mit der Spitze mitzuhalten. Ich möchte, wie alle anderen Fahrer, so schnell wie möglich dorthin kommen, mit einem guten Motorrad, mit einem guten Team, in dem ich mich wohl fühle und mit dem ich unter die Top-10 oder Top-15 kommen kann. Wir bewerten noch, was wir im nächsten Jahr tun. Ich weiß immer noch nicht, was mir lieber wäre - ein weiteres Jahr in der CIV sowie in der CEV zu fahren, oder in die Weltmeisterschaft zu gehen. Außerdem müssen wir sehen, welche Teams zur Verfügung stehen, einen Sponsor finden ... alles ist noch nicht entschieden.”

Unterdessen bereitet sich Mutter Stefania mental für ein Wochenende vor, an dem sie diesmal nicht mit Luca auf dem Sofa Rennen schaut, um die Erfolge des älteren Bruders mitzuverfolgen. Jetzt will Luca einmal nicht der kleine Bruder von Valentino Rossi sein, sondern sich sein eigenes Recht um einen Platz zwischen den besten Fahrern der Welt erobern.

 

TAGS San Marino

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