Alpinestars-Datenaufzeichnung von Márquez-Crash

Samstag, 1 Juni 2013

Es war ein kleines Wunder, dass Marc Márquez bei seinem Hochgeschwindigkeits-Sturz am Freitag auf der Start- und Zielgeraden keine größeren Verletzungen davongetragen hat. Der Spanier, der die bewusste Entscheidung traf, von seiner Honda zu springen, wurde von seinem Alpinestars-Rennanzug geschützt.

Márquez verließ die Strecke bei 337,9 km/h und als er auf dem Weg in die San Donato-Kurve auf dem feuchten Grünstreifen entlang rutschte, bekam er einige Schläge auf Rücken und Schultern ab und verletzte sich am Kinn.

Die Grafik oben zeigt, wie lange es dauerte, bis sich der Airbag-Anzug von Márquez entfaltet hatte. Unglaublich, es ist durchaus möglich, dass der Körper des 20-Jährigen Gravitationskräften ausgesetzt war, die größer 25G übersteigen, denn die Beschleunigungsmesser des Anzugs wurden vollständig ausgereizt.

In einem zweiten Diagramm zeigt eine vergrößerte Darstellung den ersten Augenblicks des Aufpralls. Anhand dieser Informationen wissen wir, dass es nur ein Viertel von einem Zehntel dauerte, bis der Alpinestars-Anzug erkannte, dass der Fahrer stürzt. Damit wurde sichergestellt, dass sich der Airbag innerhalb acht Hundertstel entfaltete, als Márquez erstmals auf dem Boden aufschlug.

Einige weitere Aufschläge wurden in Intervallen von 1,2 Sekunden, 1,9 Sekunden, 2,3 Sekunden und 3,0 Sekunden nach dem Öffnen des Airbags aufgezeichnet. Die Gesamtdauer der High-Speed-Sturzes wurde offiziell mit 5,2 Sekunden gemessen. Nur 24 Stunden später qualifizierte sich Márquez für den sechsten Startplatz. 

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