Márquez glaubt nicht, dass er für den Aragón-Vorfall bestraft wird

Freitag, 4 Oktober 2013

MotoGP™-WM-Leader sagte, er wäre „überrascht”, wenn die Rennleitung ihn für den Vorfall mit seinem Teamkollegen Dani Pedrosa im Rennen am Sonntag beim GP Iveco de Aragón bestrafen würde.

Als er sich in der sechsten Runde des Rennens im MotorLand Aragón hinter Pedrosa befand, machte Márquez einen Bremsfehler und berührte als Folge die Repsol Honda Team-Maschine vor ihm. Dabei kam es dazu, dass ein Sensor-Kabel am Hinterrad von Pedrosas Motorrad durchgeschnitten wurde. Dadurch funktionierte die Traktionskontrolle nicht mehr und Pedrosa stürzte nur wenige Augenblicke später.

Die Rennleitung bestätigte später, dass am kommenden Donnerstag vor dem Shell Advance Malaysian Motorcycle Grand Prix in Sepang eine Anhörung stattfinden wird, um den Moment „technisch zu analysieren”.

„Wenn ich wieder in der gleichen Situation sein würde, dann würde ich wenn möglich die sicherste Linie wählen,” kommentierte Márquez. „Wenn das Kabel für die Traktionskontrolle nicht durchgeschnitten wäre, hätte wahrscheinlich niemand etwas gesagt.”

Außerdem glaubt Márquez - der später vor dem amtierenden Weltmeister Jorge Lorenzo (Yamaha Factory Racing) das Rennen gewann - nicht daran, eine Strafe zu erhalten. Márquez erklärte auch, er habe mit den Chefs von Honda gesprochen: „nicht über den Vorfall, sondern darüber, wie man die Positionierung dieses Kabels ändern könnte, denn das hätte auch mir passieren können.”

„Es gibt jede Menge Meinungen und einigen Kritiken, aber ich fühle mich sehr unterstützt,” sagte Márquez. „Ich höre zu, was alle zu sagen haben, ich analysiere alles und dann werde ich entsprechend handeln. Aber eine Sache ist klar: Ich weiß, was mein Ziel ist, und zwar, den MotoGP-WM-Titel zu gewinnen,” schloss der Rookie ab.

Vier Rennen vor Schluss führt Márquez die WM mit 39 Punkten Vorsprung vor Lorenzo an.

 

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