Márquez: Klar, spüre ich ein wenig den Druck …

Dienstag, 13 August 2013

Wenn an diesem Wochenende die zweite Hälfte de MotoGP™-Saison 2013 beginnt, wird Rookie Marc Márquez als WM-Führender ins Rennen gehen. In den letzten zwei Jahren in der Moto2™ konnte der Spanier nie auf dem historischen Motor Speedway geschlagen werden, doch der Repsol Honda Team-Pilot gesteht, dass ein gewisser Druck auf ihm lastet ...

Du führst die Weltmeisterschaft an, du hast drei Rennen gewonnen und du bist das absolute Phänomen der Saison 2013 - und Casey Stoner arbeitet an der Entwicklung der 2014-Maschine. Wie fühlst du dich?

Ich fühle mich großartig, für uns ist es sehr wichtig, dass wir gut gestartet sind. Ich habe keine Informationen über den Test in Motegi, weil ich nicht mit den japanischen Ingenieure gesprochen habe, aber sie sind überzeugt, dass das Talent und die Geschwindigkeit von Casey unserer Sache helfen kann. Es wird mir und Dani helfen, daher sind die Tests mit Casey sehr wichtig.

Bist du von all dem Erfolg und der Art und Weise wie die Saison bisher verlaufen ist, überrascht?

Ja, ich bin überrascht; wenn ich ehrlich bin, hatte ich das vor der Saison nicht erwartet. Okay, das Ziel war vor allem, zu versuchen die Rennen zu beenden, einige Punkte zu sammeln und den ersten Teil der Saison positiv abzuschließen, um dann im zweiten Teil der Saison in die Nähe des Podiums zu kommen und zu versuchen, einige Rennen zu gewinnen. Aber nun habe ich schon drei Rennen gewonnen und stand in jedem Rennen, dass ich beendet habe, auf dem Podium. Das habe ich vor der Saison nicht erwartet, aber von Anfang an fühlte ich mich stark und komfortabel auf dem Motorrad - das ist also gut so.

Viele der Fahrer, insbesondere die Yamaha-Piloten, glauben, dass die Honda einen Vorteil beim Beschleunigen hat und sich dies in einen Vorteil beim Top-Speed verwandelt. Wo glaubst du, aus deiner Sicht, denn du sitzt auf einer Honda, haben die Yamahas einen Vorteil gegenüber den Hondas?

Das ist abhängig von der Strecke, denn manchmal haben sie vielleicht mehr Grip und manchmal haben wir eventuell ein bisschen mehr Beschleunigung. Aber, auch wenn man mehr Grip hat, kann man trotzdem nicht immer alle Leistungs-Vorteile nutzen. Man muss einfach nur den bestimmten Punkt finden, um schnell zu sein, aber Lorenzo und Valentino (Rossi) haben (in der Sommerpause) getestet, und es sieht aus, als hätten sie ihr 'seamless'-Schaltgetriebe ausprobiert. Dennoch sind die Bikes in diesem Jahr alle sehr ähnlich.

Du hast gesagt, dass du nicht so viel Druck wie vielleicht Dani und Jorge verspürst, aber normalerweise könnte jemand in seinem ersten Jahr jedes Rennen ohne Druck angehen und sie so nehmen, wie sie kommen. Nach der ersten Saison-Hälfte führst du die Meisterschaft mit 16 Punkten Vorsprung an. Hat das Auswirkungen auf deine Herangehensweise an die Rennen, die noch folgen?

Nein. Im Moment sind das Ziel und die Mentalität wie im ersten Teil der Saison völlig gleich geblieben. Klar, spüre ich ein wenig den Druck, weil wir die Meisterschaft anführen, und wir haben einige sehr gute Rennen abgeliefert. Man hat also einen gewissen Druck, um das Niveau aufrecht zu erhalten.

Interview mit freundlicher Genehmigung vom Indianapolis Motor Speedway

 

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