Austin begrüßt MotoGP™-Piloten für ersten Test

Dienstag, 12 März 2013

Nachdem die MotoGP™-Piloten der Teams Repsol Honda Team, LCR Honda MotoGP and Yamaha Factory Racing heute auf dem Circuit of the Americas in Austin (Texas) zum ersten Mal ihre Runden drehten, gab Repsol-Pilot Marc Márquez zur Mitte des Tages die schnellste Zeit vor.

An Tag eins des privaten Tests, den die drei Teams von Dienstag bis Donnerstag diese Woche auf der neuen Rennstrecke abhalten, konnte Rookie Márquez nach 12 Runden mit einer Zeit von 2:08,651 erneut beeindrucken. Damit war er mehr als eine Sekunde schneller als der Zweitplatzierte Jorge Lorenzo, der auf seiner Yamaha M1 eine 2:09,817 notierte.

Lorenzos Teamkollege Valentino Rossi absolvierte vor der Mittagspause mit 17 Runden bislang das größte Pensum und wurde mit einer Zeit von 2:10,580 Dritter, gefolgt von Repsol-Pilot Dani Pedrosa, der eine Zeit von 2:11,445 verzeichnete und LCR-Pilot Stefan Bradl, dem nach bisher nur sechs Runden eine weniger konkurrenzfähige Zeit von 2:14,705 gelang.

Márquez sprach in seiner Mittagspause mit motogp.com über seinen ersten Ausflug auf texanischem Boden: „Momentan ist das der erste Schritt, wir müssen die Strecke noch kennenlernen. Es ist ziemlich schwierig, vor allem der erste Teil. Der Grip auf der Strecke war am Anfang nicht so gut und das Bike ist ziemlich gerutscht. Aber step by step wird es besser. Im Moment liegen wir sehr gut, aber wir müssen uns noch deutlich mit dem Setup, insbesondere mit der Elektronik verbessern.”

„Eines der Merkmale der Strecke sind die vielen harten Bremspunkte und das macht es sehr schwierig, den richtigen Kompromiss beim Setup zu finden. Der schwierigste Teil der Strecke ist der erste Teil, wo es links-rechts-links-rechts geht. Für einen Fahrer ist es recht schwierig, die beste Linie und den besten Kompromiss zu finden, um schnell zu sein, aber nicht zu viel Risiko einzugehen. Auch der letzte Teil hat drei Rechtskurven hintereinander, was es auch erschwert, die beste Linie zu finden.”

Die meisten Teams werden den ersten Zeiten jedoch nicht zu viel Beachtung schenken, denn sowohl Fahrer als auch Teams sind zunächst damit beschäftigt, die Strecke, die drittlängste im MotoGP™-Kalender, kennenzulernen. Auch für Bridgestone ist es ein Lernprozess, um herauszufinden, welche Reifenmischung für Strecke die sinnvollste ist. Doch vorläufig schein der symmetrisch aufgebaute Reifen für die abrasive Oberfläche die beste Wahl zu sein.

 

Die Testzeiten bis 13:00 Uhr (Ortszeit):
 
Marc Márquez - 12 Runden - 2:08,651
 
Jorge Lorenzo - 16 Runden - 2:09,817
 
Valentino Rossi - 17 Runden - 2:10,580
 
Dani Pedrosa - 12 Runden - 2:11,445
 
Stefan Bradl - 6 Runden - 2:14,705
 

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