Miller: „Auf der Geraden verlieren wir zu viel"

Mittwoch, 24 April 2013

Nachdem das Moto3™-Rennen für den Red Bull Grand Prix of the Americas am vergangenen Sonntag mit roter Flagge unterbrochen und kurz darauf als Fünf-Runden-Sprint erneut gestartet wurde, fuhr Jack Miller auf den sechsten Platz und nahm 10 WM-Punkte von Texas mit.

Der Australier, der in Townsville (Queensland) geboren wurde, fährt die Saison 2013 für Caretta Technology - Racing Team Germany. Bereits am Samstag glänzte Miller auf dem Circuit of the Americas als bester FTR-Honda-Vertreter gegen die starke KTM-Fraktion, indem er sich für das zweite Moto3™-Rennen des Jahres auf den vierten Startplatz qualifizierte.

Nachdem der Lauf aufgrund eines heftigen Highsiders von Jaspar Iwema per roter Flagge unterbrochen werden musste, wurde das Rennen für einen weiteren Fünf-Runden-Sprint kurze Zeit später erneut gestartet. Kein Problem für den 18-Jährigen, wie er im Interview mit motogp.com verriet:

„Das ist nicht Neues für mich. Dort wo ich in Australien aufwuchs, dauerte jedes Rennen nur fünf Runden. Es ist normal für mich.”

Jack Miller startete vom 7. Platz in den zweiten Teil des Rennens und lieferte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Mahindra Racing-Pilot Miguel Oliveira um Platz 5. Am Ende musste Jack seinem Konkurrenten den Vortritt gewähren und fuhr als Sechster über die Ziellinie.

„Es war ziemlich gut für uns. Wir konnten ein paar Positionen gutmachen, aber auf der Geraden hatte ich gegenüber der KTMs ganz schön zu kämpfen. Das Motorrad funktioniert unglaublich gut in den Kurven, aber wenn wir auf die Geraden kommen, verlieren wir einfach zu viel. Dann bleibe ich am Ende immer hinter anderen Fahrern stecken und das ist das große Problem. Unsere Rundenzeit ist eigentlich wirklich gut. Sicherlich können wir ein besseres Ergebnis erzielen, wenn wir nur diese kleine Lücke zu den vorderen Jungs schließen können.”

Als momentan WM-Zehnter sieht Miller für den Großen Preis von Spanien, der in weniger als zwei Wochen vom 3. bis 5. Mai in Jerez stattfindet, größere Chancen:

„Jerez ist wahrscheinlich eine bessere Strecke für uns. Bei den Tests waren wir ziemlich schnell dort. Und jetzt, da wir das Motorrad eingestellt haben und es wirklich gut arbeitet, und die Gerade in Jerez nicht so lang ist, wie auf dem Circuit of the Americas, denke ich, wird es viel besser sein.”

 

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