Moto3™: Drei Wege, um einen Titel zu gewinnen

moto3 three ways to the title
Freitag, 1 November 2013

Drei unbestreitbare Talente mit ihren eigenen verschiedenen Ambitionen. Luis Salom, Maverick Viñales und Alex Rins haben einen extrem hartumkämpften Moto3™-Titelbattle im Jahr 2013 dargeboten. Kurioserweise erreicht jeder der drei das Valencia-Titel-Finale am nächsten Wochenende auf seine ganz eigene Art und Weise ...

Die Handlung:

Etwas, was in der Weltmeisterschaft selten passiert. Drei Fahrer, drei völlig unterschiedliche Stile und drei verschiedene Methoden, Widrigkeiten zu überwinden. Es sind also drei Fahrer, fünf Punkte zwischen ihnen und noch ein Rennen zu fahren.

Eines haben sie gemeinsam: sie sind alle auf KTM-Bikes unterwegs. Doch ihre Teams sind absolut unabhängig voneinander (Salom: Red Bull KTM Ajo, Viñales: Team Calvo & Rins: Estrella Galicia 0,0). Umso spannender also, wie dicht hintereinander sie auf die Ricardo Tormo Rennstrecke kommen.

Die vielleicht einzige Parallele in der leichten Klasse, seit die Weltmeisterschaft im Jahr 1949 begann, ist die Schlacht der 125er-Klasse in der Saison 1990, als Stefan Prein, Loris Capirossi und Hans Spaan das Phillip Island-Finale mit nur neun Punkten Abstand untereinander bestritten.

Die Anwärter:

Lassen Sie uns mit Luis Salom starten. Nicht der beste Qualifyer, trotz vier Pole-Positions und insgesamt acht ersten Startreihen. Allerdings hat er des Öfteren in der Schlussphase des Rennens seine Trümpfe ausgespielt, was zu insgesamt sieben Grand-Prix-Siegen und vier weiteren Podiumsplatzierungen führte. Seine absolute Stärke ist seine Taktik, oft hält er sich bis zum optimalen Zeitpunkt zurück, um entweder eine ultra-starke letzte Runde aus dem Ärmel zu zaubern oder im allerletzten, aber meist entscheidenden Moment die Führung zu übernehmen und somit das Beste aus fast fünf Jahren WM-Erfahrung zu machen. Assen war ein klassisches Beispiel dafür.

Nachdem er volljährig wurde, zählte Maverick Viñales zu Beginn der Saison allgemein als Favorit. Seine Konstanz war unglaublich: nur zweimal verpasste er in dieser Saison das Podium - und selbst dann beendete er die Rennen entweder auf dem vierten oder fünften Platz, und nur Bruchteile einer Sekunde hinter der Top-3. Er zeigte eine beeindruckende Beständigkeit, nicht zuletzt in Anbetracht der Tatsache, dass er bei einem Sturz in der Vorsaison einen Teil seines Fingers verlor.

Im Laufe der Saison demonstrierte Rins eine wahrhaft brilliante Performance und erinnerte oft daran, dass die Dinge jederzeit anders als gedacht ausgehen können. Auf der einen Seite kann er sich mit sechs Rennsiegen und sieben weiteren Podiumsplätzen rühmen. Auf der anderen Seite finden sich drei Schandflecken in seiner Bilderbuch-Saison wieder: ein kostspieliger Ausfall in Jerez, eine Auseinandersetzung mit Teamkollege Alex Márquez in Brünn und ein eventuell entscheidender Sturz an dritter Position in Motegi, obwohl er wusste, dass Salom bereits aus dem Rennen war. Ungemein schnell an Samstagen, holte er sieben Pole-Positions in diesem Jahr. Was kann man sich noch mehr wünschen von einem 17-Jährigen?

Möge der Beste gewinnen ...

Salom, Viñales und Rins: Erfahrung, Konstanz und Brillanz. In Valencia werden alle drei ihre bisherige Reise vergessen. Ein paar kleine Formalitäten beiseite - wird es alles in einem einzigen Rennen entschieden. Wer auch immer an der Spitze stehen wird, er wird ein würdiger Moto3™-Weltmeister 2013 sein. Möge der Beste gewinnen ...

 

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