Dani Pedrosa: „Man kann sich immer verbessern"

Dienstag, 12 Februar 2013

Der Repsol-Fahrer hat die Saison 2013 motiviert begonnen und will diese Saison so stark fortsetzen, wie er die zweite Hälfte des Jahres 2012 abgeschlossen hatte.

Als schnellster Fahrer während der drei Testtage, die letzte Woche in Sepang die Vorsaison 2013 eröffnet haben, kehrte Pedrosa zufrieden aus Malaysia zurück und teilte seine ersten Eindrücke in einem Interview, das vom Repsol Media Service geführt wurde.

Drei Testtage, an allen Tagen hattest du die schnellste Zeit. Bist du zufrieden, wie es in Sepang gelaufen ist?

„Ja, ich bin glücklich. Wir konnten das Motorrad wieder testen und konnten insbesondere allgemeine Aspekte analysieren. Diese Tests sind für den Rest der Saison wichtig. Wir hatten die Zeit, das zu testen, was wir uns vorgenommen hatten, denn das Wetter war nett zu uns und wir konnten viele Runden absolvieren. Insgesamt war es ein positiver Test.”

Wie fühlst du dich körperlich? Hattest du ein wenig Muskelkater nachdem du wieder an die Arbeit gegangen bist?

„Es ist normal, ein paar Schmerzen zu haben, denn das passiert immer, wenn man eine Weile nicht auf dem Motorrad saß. Bei den speziellen Motorrädern, die wir fahren, ist Muskelkater nach einer Winterpause unvermeidlich - auch wenn du die Möglichkeit hast, während dieser Zeit mit anderen Motorräder trainierst. Es hat nicht wirklich etwas damit zu tun, ob man mehr oder weniger widerstandsfähig ist.”

Anders als im letzten Jahr, ist der Hubraum in dieser Saison gleich geblieben und du bist zurück mit der RC213V. Welche Veränderungen wurden bei dem Bike seit Valencia gemacht?

„Die Wahrheit ist, dass es keine massiven Veränderungen gab, weil wir so ein gutes Gefühl in Valencia hatten. Wir haben versucht, einige Dinge, die nicht so gut funktionierten, zu verändern, aber im Allgemeinen haben wir versucht, kleine Schritte in die richtige Richtung zu machen.”

Dein größtes Problem im vergangenen Jahr war zu viel Chattering. Wurde dieses Problem gelöst?

„Bei diesen ersten Tests legen wir den Fokus nicht so sehr auf Probleme wie Chattering. Wir haben mehr versucht, das Bremsen und den Kurveneingang zu verbessern und die extra Kilos am Motorrad unterzubringen. Die Regeln wurden geändert und wir haben einen Motor weniger, mit dem wir in diesem Jahr arbeiten können, daher ist es wichtig die Lebensdauer des Motors zu überprüfen. Das waren im Grunde die Dinge, woran wir an diesen drei Tagen gearbeitet haben.”

Das zweite Jahr in Folge wurde das Gewicht der MotoGP-Bikes erhöht. Hast du die drei zusätzlichen Kilos beim Fahren gespürt?

„Ja, es macht sich bemerkbar, vor allem beim Bremsen. Es ist mehr nötig, um das Motorrad zu unterstützen. Wir haben versucht, die Positionierung dieser drei Kilos zu ändern, um die perfekte Balance zu finden. Natürlich müssen wir noch mehr daran arbeiten. Ich werde nicht verraten, wie wir das Gewicht verteilt haben, das ist ein Geheimnis.”

Einige deiner Konkurrenten hatten beschlossen, in Sepang eine Rennsimulation durchzuführen. War es zu früh für dich, damit anzufangen?

„Nun, wir hatten nicht geplant, beim Test einen Long-Run zu machen. Dies sind die ersten Tests des Jahres und es ist nicht ganz klar, welche Teile wir verwenden werden. Mit der Erfahrung, die ich habe, dachte ich, dass ich an den ersten drei Test-Tagen den Fokus nicht auf einen Long-Run legen muss.”

Es sind immer noch fast zwei Monate, bevor die Saison beginnt. Was kann am Motorrad verbessert werden?

„Es gibt immer Dinge, die verbessert werden können. Dinge, bei denen du heute denkst, dass sie unmöglich zu ändern sind und dann in ein paar Jahren zur Realität werden. Wenn der Wunsch besteht, Fortschritte zu erzielen und das Motorrad zu entwickeln, hören die Ideen nicht auf. Du kannst immer etwas verbessern.”

Noch in diesem Monat wirst du für weitere drei Test-Tage nach Sepang zurückkehren. Wie sieht euer Arbeitsplan aus?

„Wir müssen einige Dinge mit dem Motor verbessern; im Grunde elektronische Aspekte, die wichtig sind. Wir müssen auch weiterhin an der Haltbarkeit arbeiten, um sicherzustellen, dass alles an seinem Platz ist und zuverlässig funktioniert.”

Du hast in Sepang die Box mit deinem neuen Teamkollegen Marc Márquez geteilt. Welchen Eindruck hat er mit der MotoGP-Maschine auf dich gemacht?

„Ich war nicht viel Zeit mit ihm auf der Strecke - nur zwei oder drei Kurven - aber sein Stil ist wirklich beeindruckend. Er hängt sich sehr neben das Motorrad und hat bereits klasse Zeiten erreicht. Als er im November dort war, war er auch sehr schnell.”

Interview mit freundlicher Genehmigung von Repsol.

 

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