GP Generali de la Comunitat Valenciana: Die Pressekonferenz

press conference valencia
Donnerstag, 7 November 2013

Repsol Honda Team-Pilot Marc Márquez und Yamaha Factory Racing-Pilot Jorge Lorenzo sind für die große WM-Entscheidung beim Gran Premio Generali de la Comunitat Valenciana an diesem Wochenende bereit. Am Donnerstag erschienen Sie bei der Pressekonferenz vor dem Rennen gemeinsam mit Repsol-Pilot Dani Pedrosa, Yamaha-Pilot Valentino Rossi, Ducati Team-Pilot Nicky Hayden sowie Monster Yamaha Tech3-Pilot Bradley Smith.

Anders als sonst, fand zuvor eine Pressekonferenz der Moto3™-Titel-Protagonisten Luis Salom (Red Bull KTM Ajo), Maverick Viñales (Team Calvo) und Alex Rins (Estrella Galicia 0,0) statt.

Bei der Pressekonferenz im Anschluss, stand zuerst Márquez Rede und Antwort: „Wir müssen das Rennen in den Top-4 beenden und das ist nicht einfach mit all diesen Jungs in der MotoGP. Meine Einstellung ist die gleiche wie an anderen Wochenenden: ich versuche, am Freitag und Samstag, im Warm-Up und im Rennen mein Bestes zu geben. Wir werden sehen, ob wir um den Sieg, um das Podium oder einfach nur für ein paar Punkte kämpfen werden.”

Lorenzo, dessen Rückstand zu Márquez 13 Punkte beträgt, weiß, dass er eine schwierige Aufgabe vor sich hat: „Ich bin sicher, dass mir Valentino helfen wird, wenn es ihm möglich ist, genau wie ich ihm helfen würde, wenn er in der gleichen Situation wäre. Das Wichtigste ist, ab Freitag und natürlich vor allem im Rennen schnell zu sein. Ich denke, Marc und ich sollten sehr stolz sein - als zwei Spanier, die für den MotoGP-WM-Titel kämpfen. Es heißt, dass wir hier volles Haus haben werden, das ist also eine gute Sache, und wir müssen den Moment genießen. Ich denke, die beste Strategie ist es, zu versuchen, das Rennen zu gewinnen. Das war's. Wir kämpfen gegen jede Menge Honda-Fahrer und das ist das einzige, was wir tun können. Wir müssen abwarten, ob es am Sonntag regnet, aber unter normalen Umständen denke ich, wird es sehr schwierig werden.”

Pedrosa, der im vergangenen Jahr in Valencia gewonnen hatte, musste den Journalisten Fragen zum Thema 'Teamorders' beantworten: „HRC hat keine Teamorder soweit ich weiß, und ich denke, er hat noch 13 Punkte Vorsprung und war immer auf dem Podium. Daher glaube ich, dass er es sowieso schaffen wird. Aber natürlich werde ich versuchen, im Rennen mein Bestes zu geben und gewinnen wäre der beste Weg, dem Team zu helfen.”

Rossi kam leicht vom Thema ab, nachdem die Trennung von seinem Langzeit-Crew-Chief Jeremy Burgess bekannt wurde: „Das Ziel ist es, jedes Wochenende mit den Top-3 zu kämpfen. In dieser Saison war das der Fall, aber nicht so oft. Wir hatten einige sehr gute Rennen, mit einigen Podien und vor allem einen Sieg. Valencia ist eine schwierige Strecke für mich. Es sieht aus, als hätten wir schönes Wetter am Wochenende und das wird für den WM-Kampf zwischen Jorge und Marc gut sein. Für mich ist der beste Weg, Jorge zu helfen, zu versuchen, vor Marc zu sein. Ich weiß, es ist sehr schwierig, aber sicher werde ich es versuchen. Die Gerüchte sind wahr. Nicht, dass ich mit Jeremy nicht glücklich bin, aber ich denke, im nächsten Jahr wird er nicht mehr mein Chefmechaniker sein. Es war eine sehr schwierige Entscheidung für mich, weil wir eine großartige Geschichte haben. Er ist nicht nur mein Chefmechaniker, sondern Teil meiner Familie und mein Vater an den Rennwochenenden, aber ich habe beschlossen, dass ich im nächsten Jahr etwas ändern und mich neu motivieren muss, um mein Niveau und meine Geschwindigkeit zu verbessern.”

Hayden, der in Valencia 2006 den Titel holte, sieht keine große Ähnlichkeit zwischen dem Rennen von damals und dem, was die beiden Spanier vor sich haben: „Nicht wirklich. Natürlich ist es viel besser, acht Punkte im Rückstand zu sein [wie er im Jahr 2006]. Er hat einen größeren Vorsprung, daher müsste schon mehr dazwischen kommen. Man muss bedenken, dass Marc in einer viel besseren Position ist - ich wäre viel lieber an seiner Stelle als an Jorges ... eigentlich wäre ich lieber an der Stelle von einem der Beiden! Marc ist nicht gerade der typische Rookie und man würde ohne Probleme denken, dass er es schaffen sollte, aber man weiß es nie, bis die Flagge am Sonntag weht.”

Smith, dessen Rookie-Saison zu einem Ende kommt, freut sich darüber, wie die Dinge gelaufen sind, ist aber auch der Auffassung, dass die Newcomer im nächsten Jahr vielleicht einen besseren Start hinlegen werden: „Es scheint so, dass wir unsere eigenen persönlichen Erwartungen und auch die, die Yamaha in mich hatte, übertreffen konnten, das ist also wirklich schön. Ich bin zufrieden mit dem Endergebnis und freue mich auf den Winter, bevor es im nächsten Jahr weitergeht. Ich hatte nicht wirklich das beste Ende meiner Moto2-WM und hatte zu Beginn dieser Saison nicht das größte Selbstvertrauen, darum denke ich, dass wir von Scott und Pol etwas mehr zu sehen bekommen werden.”

 

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