Wie ist es als Valentino Rossi?

Donnerstag, 14 März 2013

Valentino Rossis hochkarätige Rückkehr zu Yamaha hat bei vielen Menschen für Aufsehen gesorgt, nicht nur in seiner Heimat, sondern in der ganzen Welt. Viele wollen so sein wie er, oder zumindest solch ein Talent besitzen. Die Italienische Zeitschrift Riders hat nun dem 'Doctor' einen Beitrag gewidmet, in dem bekannte Namen aus allen Ecken der Welt ihre Gedanken und Gefühle teilen.

Rossis Yamaha-Comeback gekoppelt mit seinen ermutigenden Ergebnissen bei den Testfahrten in diesem Jahr, haben ein Feuer neu entfacht, das für die Anhänger der Nummer 46 nie wirklich erlöschen war. Ganz einfach, viele haben den Glauben an den neunfachen Weltmeister nie verloren. Dies bestätigt vor allem die März-Ausgabe der Zeitschrift Riders.

Von Hollywood-Schauspielern wie Daniel Day-Lewis und Brad Pitt bis hin zu italienischer Prominenz und diversen Institutionen, Kollegen, Freunden, Sponsoren und Fans drückten ihre Bewunderung für den Italiener aus.

„Er ist ein Vorbild für mich,” sagt Pitt, der das MotoGP-Fahrerlager zuletzt in Mugello im Jahr 2008 besuchte. „Ich würde alles geben, um er zu sein. Er hat Speed und Balance - reine Kunst. Ihn zu beobachten ist wie das Lesen eines Gedichts.” Day-Lewis beschreibt den Italiener als 'Genie'. „Die Arbeit eines Fahrers erfordert sowohl Disziplin als auch Kämpfergeist. Er hat seine praktische Seite, aber zur gleichen Zeit gibt es etwas, das einfach nicht greifbar ist.”

„Ich schätze ihn sehr,” sagt Oliviero Toscani, ein berühmter italienischer Fotograf. „Er ist zweifellos einer der italienischen Maestros; und zwar erstens mit der Art, wie er ein Motorrad fährt, natürlich, aber auch mit der Art, wie er spricht. Er hat einen tollen Sinn für Humor und, selbst bei der Erklärung, warum etwas mit seinem Motorrad falsch sein könnte, tut er es mit einem Lächeln. Ein großer Mann mit einem wahrhaft inneren Feuer. Ich kann nur davon träumen, mit ihm auf einem Motorrad eine Runde zu drehen ... ”

Die nächsten Worte kamen von einem Mann, den man eher im Fahrerlager antreffen wird.

„Ich bin seit meiner Kindheit ein Fan von dir,” sagt Andrea Iannone, der in diesem Jahr neben Ben Spies bei Pramac die MotoGP bestreitet. „Ich habe dich immer mit Bewunderung beobachtet. Du bist der wahre Protagonist. Eine Person, die man sowohl auf als auch abseits der Rennstrecke bewundern muss. Ich denke, das ist es auch, warum ich und viele andere, dich als einen Held meiner Generation ansehen.”

Sogar der Bürgermeister von Florenz und eine gewisse Berühmtheit von Italien, Matteo Renzi, hinterließen eine Nachricht für Rossi. „Ich erinnere mich an die schwierigen Tage im Juni 2010: sein Unfall in Mugello und der anschließende Krankenhausaufenthalt in Florenz,” erinnert er sich. „Aber ich erinnere mich auch an die Fähigkeit, so schnell wieder auf die Strecke zurückzukehren. Das war ein Sieg für sich - und einer, der mit einem Lächeln erzielt wurde. Ein Lächeln, das wir alle wollen, um von einer schönen Zukunft träumen zu können.”

Oakley und Bridgestone wollten die Gelegenheit auch nicht verpassen, ihre Bewunderung für Valentino auszudrücken, aber die vielleicht wichtigste Botschaft kommt von dem Mann, mit dem Rossi Höhen, Tiefen, Siege und Niederlagen erlebt hat und immer neben sich hatte:

„Tu, was du willst mit Valentino, aber es macht immer Spaß und es gibt immer eine helle Seite,” erklärt Davide Brivio, Rossis Berater und ehemaliger Team-Manager bei Yamaha. „Von den tausenden Momenten, die wir zusammen verbracht haben, ist der letzte, der mir in den Sinn kommt, seine große Freude als er wieder bei Yamaha unterzeichnete. Bei der Monza Rally (die Rossi gewann) ... Ich hatte dieses Lächeln zwei Jahre lang nicht gesehen. Jetzt hat er seine Motivation und den Wunsch zu kämpfen wiederentdeckt - und dort eine Chance zu haben ...”

 

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