Honda, Yamaha und Suzuki bereiten Testprogramm vor

Montag, 5 August 2013

HRC, Yamaha Factory Racing und Suzuki werden von Dienstag bis Mittwoch in Motegi und in Brünn verschiedene Test-Sitzungen durchführen. Während Jorge Lorenzo, Valentino Rossi und Randy de Puniet in ihrer Sommerpause auf die Strecke zurückkehren, wird Ex-Weltmeister Casey Stoner zum ersten Mal seit November wieder auf einem MotoGP™-Bike sitzen.

In Brünn, Schauplatz des kommenden bwin Grand Prix České republiky am 25. August, hofft Lorenzo, besser mit seinem verletzten linken Schlüsselbein zurechtzukommen. Rossi, auf der anderen Seite, wird versuchen, weitere Fortschritte in Bezug auf das Bike-Setup zu machen, um an seine Podiumsplatzierungen aus den letzten drei Rennen anknüpfen zu können. Es ist auch möglich, dass beide Fahrer das sogenannte 'seamless'-Schaltgetriebe testen werden, ein System, das bereits vom Rivale Honda eingesetzt wird und welches Yamaha noch in dieser Saison einführen könnte, sollte es fehlerfrei funktionieren und genügend Sicherheit bieten.

Etwa 9000 Kilometer entfernt, wird Yamaha auf dem Twin Ring Motegi in Japan mit Hilfe der Piloten Katsuyuki Nakasuga und Wataru Yoshikawa ebenfalls einen Test abhalten. Auch Stoner wird anwesend sein und sich zum ersten Mal seit dem Saison-Abschluss-Rennen 2012 in Valencia wieder auf eine MotoGP™-Maschine setzen.

Suzuki wird seine Entwicklungs-Arbeit mit Randy de Puniet fortsetzen, der dabei erneut von Nobuatsu Aoki Unterstützung erhält.

„Wir befinden uns noch in der Test- und Entwicklungsphase des Motorrades,” erklärte Davide Brivio, Team Manager von Suzuki, vor dem Test gegenüber motogp.com. „Wir werden mit den Daten, die wir bei den bisherigen Tests in Motegi (im Mai), Barcelona und Aragón gesammelt haben, weiterarbeiten. Die Entwicklung hat nicht aufgehört. Diese Woche werden wir verschiedene Setups probieren und unsere Arbeit mit der Elektronik, Chassis und den Motoren-Paketen fortsetzen, um die Performance weiter zu verbessern.”

Im Hinblick auf die elektronische Kontroll-Einheit (ECU), die Suzuki benutzt, fügte Brivio hinzu:

„Wir verwenden in dem Bike immer noch die Elektronik von Mitsubishi, aber die Analyse der (obligatorischen) Magneti Marelli-ECU geht voran. Es ist immer noch nicht soweit, sie im Prototypen zu montierten, aber es wird in der nahen Zukunft passieren.”

Nachdem er seit Freitag vergangener Woche in Japan verweilt, hatte Brivio bereits die Gelegenheit, zum Hauptquartier des Unternehmens nach Hamamatsu zu reisen, um mit der Planung für die kommenden Testfahrten zu beginnen.

 

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